4 Achtsamkeits-Übungen für den Alltag

4 Achtsamkeitsübungen für den Tag

Achtsamkeit im Alltag aufrechtzuerhalten, ist gar nicht so einfach. Oft bläst uns der Gegenwind der eigenen automatischen Gewohnheiten kalt ins Gesicht.

Kleine Übungen, die einfach in den Tagesablauf eingebaut werden, können da sehr hilfreich sein. Neurowissenschaftler betonen den besonderen Wert kleiner Alltagsübungen, denn jedesmal wenn wir etwas in Achtsamkeit verrichten, werden die entsprechenden neuronalen „Achtsamkeitsnetzwerke“ im Gehirn verstärkt.

Mögen diese kleinen aber wirkungsvolle Übungen zum täglichen Begleiter werden.

Wo immer Sie heute Gras sehen…

Wo immer Sie heute Gras sehen,
halten Sie für einen Moment inne
und atmen Sie ein paar Mal bewusst tief ein und aus.
Tun Sie nichts, außer ganz natürlich zu atmen.
Nichts tun – nur atmen.

Werden Sie sich währenddessen bewusst,
was dieser Moment der Stille und des Atmens in Ihnen bewirkt.

Werden Sie sich anschließend bewusst,
was dieser achtsame Moment in Ihnen bewirkt hat …

Wie wäre es,
wenn Sie sich öfter in diesem Zustand befinden würden?

Die Praxis des Achtsam-Seins ist lernbar.

Achtsamkeits-Seminare im DFME

Mitgefühls-Journey

Erinnern Sie sich an ein Ereignis aus letzter Zeit, wo Sie sehr wütend auf jemanden waren, aggressiv kommuniziert oder sich völlig zurückgezogen haben. …

Welche Körperempfindungen waren in dieser Situation spürbar?
Welche Gefühle waren vorherrschend?
Und vielleicht erinnern Sie sich noch an bestimmte Gedanken, die diese Situation begleiteten?

Nun erinneren Sie sich an ein Ereignis, bei dem Sie zugewandt, freundlich und mitfühlend waren.
Welche Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle waren hier vorherrschend?

Wenn Sie abschließend Ihre Erfahrungen reflektieren:
– was fällt Ihnen dabei auf / dazu ein?
– welche Schlüsse ziehen Sie daraus?

Den größten Nutzen ziehen Sie aus dieser Übung, wenn Sie sie schriftlich durchführen.

Die Haltungen der Achtsamkeit

Die Affen auf den Schultern

Viel zu oft lassen wir uns in die Dramen anderer hineinziehen und lassen uns ihre „Affen“ auf die Schultern setzen. Affen sind Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Projekte oder Tätigkeiten. Eine gesunde Abgrenzung kann die eigene Lebensqualität deutlich verbessern.

Diese beiden Sätze, über die ich heute auf Facebook stolperte, können dabei enorm hilfreich sein.
„Nicht mit Zirkus.
Nicht meine Affen.“

Ein bekannter Zen-Meister nannte es „Nicht meine Sache“ aber das mit dem Affenzirkus gefällt mir besser :o)

Um zu merken, wann wir uns in die Dinge anderer verstricken, braucht es ein hohes Maß an Achtsamkeit. Achtsamkeit ist eine geistige Qualität, die mit systematischer Schulung trainiert werden kann.

In unserer Fachausbildung Stressbewältigung und Achtsamkeit, die wir seit nunmehr 18 Jahren anbieten, können Sie lernen, einen achtsamen Lebensstil zu entwickeln. Die Ausbildung ist so konzipiert, dass Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen von Kursen, Seminaren und Coachings an andere weitergeben können.

Fachausbildung Stressbewältigung und Achtsamkeit

 

Gemeinsam übt es
sich leichter…

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