Wie bringen wir Achtsamkeit in die neue Zeit?

Was hat unsere Achtsamkeitstrainer-Ausbildung mit dem Naturforscher Charles Darwin zu tun? Ganz einfach, es geht um Veränderung. Anders als viele glauben, sprach Darwin nicht vom Überleben des Stärkeren, sondern des Angepassteren.

Und Anpassung ist die größte Notwendigkeit der heutigen Zeit. Corona und der Krieg in Europa haben ihre Spuren auch in unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung hinterlassen. Wer hätte das gedacht!?

Der Ruf nach Online-Ausbildungen wird lauter

Nachdem Teilnehmerinnen 23 Jahre lang begeistert an unserer Präsenz-Ausbildung teilgenommen haben, hören mein Team und ich in letzter Zeit öfter den Wunsch nach einer online- oder digitalen oder wenigstens hybriden, modernen Version unserer renommierten Ausbildung.

Das ist schon außergewöhnlich, denn der persönliche Kontakt der Teilnehmerinnen untereinander ist gewöhnlich ein wichtiges Element unserer Ausbildung. Man freut sich in jeder Präsenzwoche darauf, seine lieben Weggefährten in drei Monaten wiederzusehen, um gemeinsam zu lernen, zu wachsen … und auch ein bisschen das Leben zu feiern. 😉

Achtsamkeitstrainerin werden
Könnte das die Lösung sein: Achtsamkeitstrainer-Ausbildung im Online-Fernstudium mit einigen Präsenztagen?

Kostenexplosionen verlagern Prioritäten

Dennoch. Seminarhauskosten und Reisekosten haben mittlerweile eine Höhe erreicht, die es vielen nicht mehr ermöglicht, an unserer Ausbildung teilzunehmen. So gerne sie es auch wollen – sie können das einfach nicht leisten. Viele sind durch die Beanspruchungen der letzten Jahre müde geworden und haben keine Lust mehr auf ständiges Herumreisen.

„Könnt ihr eure Ausbildung nicht auch in irgendeiner Form als Fernstudium anbieten?“, wurde ich in letzter Zeit so oft gefragt, dass ich begonnen habe, das für mich bislang Undenkbare zu denken.

Lass uns doch mal ein Gedankenspiel machen:

Was wäre, wenn …

Was wäre, wenn wir die traditionelle buddhistische Achtsamkeitslehre auf eine respektvolle und authentische Weise ins 21. Jahrhundert bringen? Vielleicht muss ja nicht gleich ALLES in Online-Unterricht umgesetzt werden. Aber denken wir doch mal ganz vorurteilsfrei darüber nach: manche Dinge lassen sich doch bestimmt auch über die Ferne, Zuhause und ohne den ganzen Reiseaufwand lernen bzw. lehren. Oder?

Spätestens seit den Einschränkungen für Präsenz-Seminare durch die Corona-Maßnahmen denke ich viel über diese Frage nach. Ich frage mich zum Beispiel auch, welche Vorteile es mit sich bringen würde, den Reiseaufwand von 50 Präsenztagen auf z. B. 15 Tage zu reduzieren? Wie viel Zeit und Geld könnten unsere Teilnehmerinnen – also möglicherweise auch du – effektiv sparen?

Wow!

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr tut sich eine Welt voller Möglichkeiten auf. Zum Beispiel wäre es doch cool, sich ein Lehrvideo mehrmals anschauen zu können. Wie oft sagen die Teilnehmerinnen in der Präsenzausbildung: „Oh, Doris, dieser Satz war sooo toll; kannst du den nochmal sagen.“ Kann ich oft nicht. Dieses Problem wäre mit Online-Unterricht dann auch erledigt. 🙂

Von einer Sache weiche ich nicht ab: Manche Dinge lassen sich nur Face-to-Face erlernen. Andererseits würde eine Online-Ausbildung Vorteile bieten, die eine Präsenz-Version nicht hätte.

Nicht Entweder-oder, sondern Sowohl-als-auch

Und ganz „körperlos“ wäre eine Online-Ausbildung ja nicht: Es gäbe auch Präsenztage, in denen eine Gruppe sich trifft und die Inhalte gemeinsam erarbeitet, die am besten von Mensch zu Mensch vermittelt werden.

Was macht mich eigentlich so mutig, das „Undenkbare“ zu denken? Ich habe vor kurzem eine Online-Ausbildung aus einem anderen Genre kennengelernt, die mir gezeigt hat, dass selbst sensible menschliche Themen online warmherzig und gleichzeitig professionell unterrichtet werden können.

Vorausgesetzt natürlich, die Ausbilder verfügen über viel Wissen und Erfahrung, haben eine ausgezeichnete Didaktik vor der Kamera und eine ausgefeilte Technik hinter der Kamera.

Achtsamkeitstrainer online
Ist Online-Unterricht auch für Achtsamkeit eine zeitgemäße Lösung?

Die Welt geht online

Die Zeit ist Reif. Wir müssen die Dinge neu denken. Ich habe unsere Achtsamkeitstrainer-Ausbildung in den vergangenen 23 Jahren immer wieder den Erfordernissen der Gesellschaft und den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen angepasst.

Offensichtlich hört dieser Anpassungsprozess nie auf. Eine Never-Endig-Love-Story. Doch diesmal scheint mir, wird der Schritt der Veränderung ein wenig größer sein. Und er wird  viel Mut, Kreativität und Veränderungsbereitschaft erfordern.

Jetzt interessiert mich: Wie siehst du das?

  • Kannst du dir vorstellen, dass Achtsamkeit wie in dem von mir beschriebenen Gedankenspiel „Was wäre, wenn …“ auf hohem Niveau mit Liebe und Professionalität vermittelt werden kann?
  • Kannst du dir vorstellen, dass es zwei Versionen unserer TARA-Ausbildung zur Trainerin für Achtsamkeit, Resilienz und Selbstmitgefühl geben könnte: Präsenz und Online?
  • Glaubst du, dass die Zeit reif ist, auch die Ausbildung von Achtsamkeitstrainerinnen in die moderne, digitale Welt mitzunehmen (in angemessener Form natürlich!)?
  • Und wäre eine Reduktion des Aufwandes an Reisekosten und Urlaubstagen etwas, das dir dabei wichtig wäre?
  • Oder sollte alles lieber so bleiben wie es ist?

Wie denkst du darüber? Ich freue mich sehr, wenn du deine Gedanken und Erfahrungen dazu in den Kommentaren mit mir teilst.

Das wird uns helfen, einen optimalen zeitgemäßen Weg zu finden, Achtsamkeit und Mitgefühl in die Zukunft zu bringen und die Gesellschaft mitzugestalten.

Online-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung

Aloha,

93 Gedanken zu „Wie bringen wir Achtsamkeit in die neue Zeit?“

  1. Hallo liebe Doris,
    voller Freude lese ich deinen Newsletter/Blog . Ich habe im letzten Jahr Meditation und Schweigetage kennen gelernt ( bei einer anderen buddhistischen Meditationslehrerin) und genieße deine achtsame Ausdrucksweise sehr.
    Ich habe es selbst erfahren wie eine Kinesiologie Ausbildung, eine Plattform wählte um Unterrichtsmaterialien langfristiger zur Verfügung zu stellen um Präsenztage einzukürzen. Meditation erlebte ich im Lockdown mit vielen Menschen via Zoom und Kinesiologische Gruppenbalancen haben wir auch online gemacht. Alles hätte ich vor 03/2020 nicht für möglich gehalten – darum finde ich deine/ eure Gedanken genau zeitgemäß- denn eine Achtsamkeitsausbildung bietet viele Möglichkeiten „Verbundenheit“ neu zu entwickeln , onlinebasiert eben.
    Also kann ich nur fröhlich zustimmen und dich/ euch ermuntern die neue Zeit mit neuen Ideen zu begrüßen und eine Online- Version als Achtsamkeitsausbildung anzubieten. Alle werden dann die verkürzte Präsenztage ganz intensiv fühlen. 😊
    Es grüßt dich von Herz zu Herz, Edith

    Antworten
    • Liebe Edith,

      ich freue mich so sehr, dass meine Worte dich glücklich machen. Seit dieser Frage zu unserer neuen Ausbildungsvariante bekomme ich so viel positive Rückmeldungen für Blog und Newsletter, dass es mich wirklich umhaut. Da schreibt man so in seinem stillen Kämmerlein vor sich hin und schickt seine Machwerke in die Welt – nicht ahnend, dass sie so vielen Menschen so viel bedeuten. 🙂

      Deine Erfahrungen mit Kinesiologie sind sehr hilfreich für uns. Ist ja toll, dass es auch in dieser Ausbildung so gut funktioniert hat.

      Vielleicht lernen wir uns irgendwann ja auch persönlich kennen.

      Bis dahin sende ich dir ein herzliches Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  2. Hallo liebe Doris,
    mir würde die Ausbildung Version „online“ sehr gut gefallen. Wenn ich nochmals eine Aus-/Weiterbildung in Achtsamkeit machen möchte, dann bei dir. Es wäre mit der Online-Version entspannt und gelassen für mich möglich.

    Ich glaube, dass wenn bereits Erfahrungen mit Achtsamkeit gemacht wurden, dann ist es auch möglich die Ausbildung online zu besuchen. Ich mache dieses Jahr eine Jahresausbildung zur Ritualleiterin und ich war am Anfang auch skeptisch, ob es dann schon klappt und passt ..?? Ich bin mittlerweile von der Online-Version überzeugt und freue mich auf jedes Webinar.

    Ich glaube, dass es wichtig für uns als Menschen ist, dass soviel wie möglich Achtsamkeit und Mitgefühl auf unserem Planeten gelebt wird und so wäre der Multiplikator doch höher, wenn online LehrerInnen ausgebildet werden.

    Danke für deinen Einsatz und dein Teilen mit uns – herzlichst – Brigitte

    Antworten
    • Liebe Brigitte,

      eine Ritualleiterin – wie wundervoll! Und danke für deine lieben Worte. Ja, mach deine Ausbildung zur Trainerin für Achtsamkeit, Resilienz und Selbstmitgefühl gerne bei uns! 🙂

      Und ja, den Gedanken von dir mag ich, dass es im Wesentlichen darum geht, so viel Achtsamkeit wie möglich in die Welt zu bringen!

      Es sollte nur auch Achtsamkeit sein, und kein McMindfulness. 😉
      Aber unser Institut steht schon sehr lange für eine ebenso warmherzige wie professionelle Lehre der buddhistischen Achtsamkeitspraxis – das dürfte also garantiert sein. 🙂

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  3. Liebe Doris,
    erstmal danke für Deine immer wiederkehrenden Inspirationen – ich möchte daher auch meine Gedanken zu Deinen Überlegungen mit Dir teilen. Meine Ausbildung ist ja jetzt schon „ein paar Tage“ her und ich muss sagen, sehr froh darüber zu sein, dass ich noch jeden Ausbildungsblock in Präsenz miterleben konnte – sogar eng nebeneinander sitzen war möglich und sich umarmen. Ist das wirklich so lange her? Ich gehöre eindeutig zur Fraktion – sehr altmodisch – mit sehr viel Buch und Papier. Allerdings habe auch ich während der Corona-Zeit festgestellt, dass meine Meditationsgruppe auch online „möglich ist“, sehr gut sogar. Dabei ist es sicher sehr wichtig, einen Teil der Ausbildung in Präsenz durchzuführen – aber so wie ich Dich verstanden habe, ist das ja auch schon der Plan. Es liegt dann ja auch an den Teilnehmer/innen vielleicht regionale Arbeitsgruppen zu gründen, in den Austausch zu gehen. Und müssen die Präsenzveranstaltungen wirklich dort sein, wo sich das Institut befindet – vielleicht wäre der Gesichtspunkt, Mitte Deutschlands, gute Zuganbindung auch eine Überlegung….
    Ich wünsche Dir und Deinem Team alles Gute für die geplanten Neuerungen, wie sagte doch meine Ausbilderin immer,……..vertraue dem Prozeß…………. ;););)
    Herzliche Grüsse
    Sigrid

    Antworten
    • Liebe Sigrid,

      wie schön, von dir zu lesen. Und danke für das Teilen deiner guten Überlegungen. Ein Seminarhaus „muss“ natürlich nicht am Ort des Instituts sein – aber es gibt viele (auch organisatorische) Gründe für uns, auf Hof Oberlethe zu bleiben. Alle, die bei uns die Achtsamkeitstrainer-Ausbildung im Präsenzunterricht absolviert haben, wollen das nicht missen! Und gleichzeitig müssen (und wollen) wir den Bedürfnissen der Interessenten nach flexiblen Lernzeiten und Kostenreduktion gerecht werden. Da ist ein Fernstudium mit Präsenzanteilen eine gute Lössung.

      Fühle dich herzlich umarmt,
      deine Doris

      Antworten
  4. Liebe Doris,
    Ich denke auch, dass eine Hybridveranstaltung zeitgemäß ist. Es sollten aber auch Präzenztage dabei sein, da der Kontakt, das gemeinsame Üben, die spürbare Energie in der Präsenz unersetzbar sind und im Online Format nicht abzubilden. Andererseits können Inhalte online problemlos nochmal abgerufen werden etc.
    Viele Grüße Christina

    Antworten
  5. Liebe Doris,

    schon lange spiele ich mit dem Gedanken eine Ausbildung zur Achtsamkeits-Trainerin zu machen, aber auch mich hält, wie ich auch bei vielen anderen in den Kommentaren gelesen habe, der finanzielle, aber vor allem der Zeitaufwand ab. Nicht, dass ich ihn übertrieben fände, er ist auf jeden Fall und ohne Zweifel angebracht und sehr wertvoll. Und eine solche Ausbildung in Präsenz zu machen ist auch ohne Diskussion schöner, lebendiger und geht tiefer. Aber ich denke, eine Mischung könnte da beiden Argumenten und Bedürfnissen Raum geben und zu einem wunderbaren Ziel führen!
    Ich habe eine große Familie und bin gleichzeitig Hauptverdienerin der Familie, ich mag offen gestanden gar nicht so viel weg sein und auch wenn ich für Online-Stunden im Dachgeschoss verschwinde, ist es für meine Familie schön, wenn ich dazwischen oder danach wieder auftauche und nicht noch häufiger weg bin. Ich habe auch gerade eine Ausbildung zur Mediatorin abgeschlossen, die wegen Corona, bis auf zwei Tage, komplett online stattfand. Ich fand die Vorstellung erst schrecklich und nicht wirklich umsetzbar, aber es funktionierte so viel besser als gedacht. Und auch dabei sind wertvolle Kontakte entstanden.
    Und ja, natürlich bietet Präsenz etwas ganz anderes und ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich MIt-Ausgebildete „in echt“ treffe, es ist ein Fest und es schwingen selbstverständlich ganz andere Ebenen mit.
    Aber ich kann mir vorstellen, dass eine Mischung, so wie Du sie andenkst, ein sehr guter Weg sein kann und würde mich persönlich richtig freuen, da es mir doch noch die Möglichkeit gäbe, diese wunderbare Ausbildung zu machen.

    Vielen Dank für Deine Gedanken, die Du Dir machst, und Ideen!

    Liebe Grüße, Wanja

    Antworten
    • Liebe Wanja,

      vielen Dank, dass du mich (und uns) an deinen tiefen Gedanken teilhaben lässt.
      Gerade für Teilnehmer/innen mit Familie ist es teilweise schwierig, unsere TARA-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung mit 50 Präsenztagen in 2,5 Jahren umzusetzen.

      Als meine Kinder klein waren (und ich war alleinerziehend), sind solche Ausbildungen unerreichbare Träume für mich gewesen. Deshalb freue ich mich schon auf die Mütter, die sich ihren Traum, Achtsamkeitstrainerin zu werden, mit unserer TARA@Home-Ausbildung erfüllen können. 🙂

      Das Lehren und Lernen von Achtsamkeit lässt sich mit keiner anderen Fortbildung vergleichen! Bei den meisten Fortbildungen geht es um das Erlangen von Wissen oder bestimmten körperlichen Fähigkeiten (z.B. Yoga). Die Arbeit mit Achtsamkeit findet vor allem im eigenen Bewusstsein und in der Interaktivität in einer Gruppe und mit den Dozentinnen und den übrigen Teilnehmern statt. Das tägliche Leben und die persönlichen Interaktionen mit anderen sind das echte Lernfeld. „Wissen“ kann man sich auch anlesen. Bei Achtsamkeit geht es um innere Qualitäten, die entwickelt werden – und hier ist eine Herz-zu-Herz-Übertragung von der Lehrerin zur Schülerin das wesentliche Element.

      Ich bin vollkommen überzeugt davon, dass wir mit der Konzeption der neuen TARA@Home-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung einen sehr guten Kompromiss gefunden haben. Ich kann es gar nicht abwarten, endlich loszulegen. 🙂

      Vielleicht lernen wir uns eines Tages ja persönlich in unserer Ausbildung kennen.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  6. Liebe Doris,
    ich finde deine Überlegungen super gut und teile gerne meine Impulse dazu 🙂
    Nach über zwei Jahren pandemiebedingtem Onlinelernen und -lehren, habe ich Präsenztermine teils echt wieder sehr genossen. Andere Umgebung, Zusammenkommen, Getränke und Essen, was ich nicht selber vorbereiten musste, … Nachdem ich dann aber auch die An- und Abreisezeiten und -kosten hatte, puh. Da hat sich die Freude doch wieder etwas relativiert. Erschöpfung war auch sehr präsent.
    Ich muss auch so ehrlich sein, dass es bisher die Reise- und v.a. Übernachtungskosten gewesen sind, die mich davon abgehalten haben, die Ausbildung bei dir zu machen. Zweimal kurz davor aber am Ende hat mich der realistische Blick auf die Finanzen davon abgehalten. Ich bin konsequent ambivalent, denke ich darüber nach. Einerseits bemerke ich eine Müdigkeit, was onlinebasiertes Lernen angeht. Andererseits halte ich die Herabsetzung der Schwelle (finanziell, zeitlich, …) , um Zugang zur Ausbildung bekommen, für ein immens erstrebenswertes Ziel.
    Ich denke es ist durchaus machbar, Achtsamkeit online zu lehren und zu lernen. Es wird anders als das bisherige Lernen und Lehren in Präsenz aber die hybride Variante – das kann ich mir gut vorstellen.
    Herzliche Grüße aus Thüringen,
    Christin

    Antworten
    • Liebe Christin,

      „konsequent ambivalent“ :o)))) Wie wundervoll gesagt.

      Ich kann deine innere Zerrissenheit so gut nachfühlen. Unsere Achtsamkeitstrainer-Ausbildung ist, gemessen an ihrer Qualität, ausgesprochen günstig. (Eigentlich müssten wir die Preise mal wieder ordentlich erhöhen *augenzwinkerndeshändevorsgesichtschlagendesäffchen*)

      Aber dennoch bezahlt man solch einen Betrag nicht aus der „Portokasse“. Interessant ist auch, dass die Seminarhauskosten damals, als wir vor über 20 Jahren anfingen, noch so gering waren, dass sie eher ein „vernachlässigbarer“ Nebenposten waren, dem man kaum Aufmerksamkeit geschenkt hat.

      Diese Kosten sind aber mittlerweile so angehoben worden, dass wir kürzlich die erste Veranstaltung hatten, bei der die Kosten für U/V höher waren, als die Seminarkosten. Ein Seminarhausanbieter, den wir früher gerne nutzten, verlangt mittlerweile 140 € pro Übernachtung! Bei den 50 Unterrichtstagen unserer Präsenz-Ausbildung wäre das ein Verhältnis von rd. 50:50. Und das kann’s wirklich nicht sein! Für ein Wochenend-Seminar kann man das mal machen – aber eine umfangreiche Präsenzausbildung wird so zu einem Luxus, den sich viele nicht mehr leisten können.

      Hier müssen die Seminarhausbesitzer langsam mal wieder auf den Boden der Realität zurückkommen. Und ich denke, das werden sie in den nächsten Jahren (zwangsweise) auch.

      Oder es braucht neue Seminarhausmodelle, die nicht mehr die Taschen eines Einzelnen füllen, sondern unternehmerisch als Genossenschaft oder gemeinnützige GmbH angelegt sind.

      Wie auch immer. Schau doch mal, ob unsere Hybrid-Ausbildung etwas für dich ist. In den nächsten Tagen wird mehr darüber zu erfahren sein – und ich spoilere das mal nur für dich 😉 es wird einen „Wahnsinns“-Einstiegsrabatt dafür geben.

      Vielleicht sehen wir uns schneller als gedacht. 🙂

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  7. Hallo Doris, eigentlich bin ich ein Fan von Traditionellen, gerade was das erlernen von Neuem in dieser Richtung angeht. Von daher finde ich Präsenz Tage sehr wichtig, auch für den persönlichen Austausch. Aber eine gute Mischung bzw. ein Mittelweg finde ich eine gute Lösung in der heutigen Zeit. Für mich persönlich wäre eine Reduzierung der Reise- und Unterbringungskosten von Vorteil und online lernen bringt auch eine gewisse Flexibilität mit sich, was gerade mit Familie von Vorteil ist.
    Ich bin gespannt ob es in Zukunft einen Online/Präsenz Kurs zur Achtsamkeitstrainerin bei dir gibt und freue mich über Neuigkeiten von dir.

    Liebe Grüße Sabine

    Antworten
    • Liebe Sabine,

      dann sind wir ja schon zwei Traditionalisten. 😉 Anpassung bedeutet auch, mit der Zeit zu gehen. Was nutzt eine wunderbare Präsenzausbildung, wenn sie für viele nicht möglich ist – so sehr sie sich das auch wünschen … Und die Frage ist nicht, ob es diese Online-Version unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung geben wird, sondern nur, wie wir sie gestalten werden.

      Bleib dran. Bald erfährst du mehr!

      Ein herzliches Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  8. Hallo zusammen,

    als berufstätige Mama eines 4-jährigen wäre die Kombi aus Präsenz- und Onlineschulung sehr wünschenswert. Ich denke, es kommt auch auf die eigene, persönliche Lebenssituation an….

    Allen einen schönen Sonntag.

    Herzlichst, Elena

    Antworten
    • Liebe Elena,

      es freut mich sehr, dass unser geplantes Ausbildungs-Modell dir entgegenkommt. Es wäre toll, wenn du dabei wärst – und dein Söhnchen würde von einer achtsamen Mami auch sehr profitieren.

      Junge Mütter haben es in diesen Zeiten nicht leicht: Sie sind 24/7 Mutter, meistens „nebenher“ noch berufstätig und wenn sie sich dann fortbilden wollen (egal ob beruflich oder für den eigenen Spirit), dann könnte der Tag auch gerne 36 Stunden haben. Unsere Achtsamkeitstrainer-Online-Ausbildung wird hier Möglichkeiten eröffnen, die wir vorher nicht bieten konnten.

      Aloha und einen schönen Start in die Woche,
      deine Doris

      Antworten
  9. Liebe Doris,
    so viele haben sich zu dem Thema nun schon gemeldet.
    Du hast so freundlich um Feedback gebeten, Doris, dass ich nun auch noch meinen Senf dazu gebe. Wie Annette bin ich in der gerade laufenden TARA-Ausbildung und stecke zurzeit mitten im Kurs, den wir im Rahmen der Ausbildung geben. Bei der Durchsicht meiner Unterlagen für die Kursvorbereitung merke ich, wie viel präsenter die Unterrichtswochen sind, die in Oberlethe stattfanden. Die zwei Unterrichtswochen, die wegen der Pandemie online stattfanden, verblassen dagegen.
    Und: In beruflichen Zusammenhängen war ich in der letzten Woche das erste Mal wieder auf einer Konferenz, die endlich wieder in Präsenz stattfand, nach 2 1/2 Jahren Corona mit Treffen online. Es war ein Riesenunterschied – vor allem was die Ergebnisse anging. Diese Erfahrung habe ich auch mit anderen Arbeitsgruppen im Beruf gemacht. Für mich sind das gute Gründe um für Präsenz zu plädieren. Ich habe wohl gelesen, dass Du andere Erfahrungen gemacht hast. Mir ging und geht es da anders. Ganz klar kann ich auch sagen, ich hätte mich nie für eine reine online-Ausbildung entschieden.
    Dennoch verstehe ich, dass das online-Format Vorteile bietet. Neben der Reduzierung der Kosten und dem Zeitfaktor führt vermutlich einfach sowieso kein Weg daran vorbei. Die Digitalisierung hält Einzug, es macht keinen Sinn, die Bilder zu stürmen.
    Wie schon einige vor mir, kann ich mir nur eine Mischung vorstellen – Präsenz und online. Ich war sehr froh, dass wir uns in der Gruppe bereits kannten, bevor Corona uns online schickte. Dann verbarg sich hinter der Kachel zumindest ein Gesicht, das ich schon mal live gesehen hatte. Bei einer Mischung von online und Präsenz scheint mir das Verhältnis mit nur 15 Tagen Präsenz knapp bemessen zu sein.
    Plädieren würde ich dafür, die Regionalgruppen zu stärken und auf einen – selbst organisierten – Austausch untereinander, der dann ja in Präsenz stattfinden kann, zu setzen. Vielleicht ist das zu Beginn der Ausbildung schwieriger als zum Ende hin und müsste gut unterstützt werden.

    Doris, ich danke Dir für Deine unermüdliche, liebevolle Begleitung auf dem Weg und bin sicher, dass Ihr, also Du und das Team, auch online eine supergute Ausbildung konzipiert und anbietet.
    Herzliche Grüße
    Christine

    Antworten
    • Liebe Christine,

      wie schön, dass du die Erfahrungen aus deiner Achtsamkeitstrainer-Ausbildung bei uns teilst. Lieben Dank dafür.

      Es ist, glaube ich, ein Missverständnis, dass ich dem Online-Unterricht den Vorzug geben würde. Ich teile ganz und gar deine Erfahrungen und Einschätzungen, dass Präsenzunterricht – vor allem in der Vermittlung von Achtsamkeit unerlässlich ist!

      Achtsamkeit als kognitves Konzept kann auch vollständig hybrid/online „gelehrt“ werden. Aber die Achtsamkeitspraxis ihren buddhistischen Wurzeln nach, ist vor allem eine Qualität des Geistes und des Herzens, und so etwas entwickelt sich in der direkten Begegnung. Auch die spezielle Achtsamkeitsdidaktik, die des Sitzens im Kreis bedarf, lässt sich rein online nicht umsetzen. Da stimme ich dir vollkommen zu.

      Das sieht hier wohl auch jeder so. Deshalb sieht das didaktische Modell unserer TARA@Home-Ausbildung auch intensive Präsenzzeiten vor, sowie auch die die Möglichkeit zu regionalen Peergroup-Treffen.

      Und ja: Wir sitzen tatsächlich voller Liebe und Kompetenz an der Konzeption … und es wird etwas ganz Wunderbares dabei herauskommen – das kann ich jetzt schon sagen.

      Fühle dich ganz herzlich umarmt, meine liebe Christine.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  10. Hallo Doris,
    Ich glaube, dass es im Zuge der neuen Zeit durchaus sinnvoll sein kann aus Kostengründen beides anzubieten. Reine Online-Ausbildung wäre für mich persönlich schwer vorstellbar. Zumindest im Thema der Achtsamkeit. Aber einen Sowohl-als-auch würde sehr gut gehen. Jedoch muss das Onlineverfahren gut gemacht werden. Ich hatte eine Ausbildung über Vollzeit online und das war so wahnsinnig gut gemacht, dass es genauso viel Spaß gemacht hat wie im Real Leben. Wir hatten einen Campus und Avatare, mit denen wir uns bewegten. Zuhause saßen wir alle mit Headsets und konnten so wie in ner Klasse miteinandersprechen. Es war sicherlich ein enormer Aufwand das alles zu programmieren. Ich würde so einen Unterricht immer wieder mitmachen! Es hat unheimlich viel Spaß gemacht.
    Wenn ich mir jedoch einen online Kurs vorstelle,wo man nur zuhören und nicht richtig mitsprechen kann,würde dies für mich eher abschreckend und langweilig sein. Man wäre dann doch mehr abgelenkt.
    Also,wenn es gut umgesetzt wird,ist es eine geniale Sache
    Liebe Grüße
    Sabrina

    Antworten
    • Liebe Sabrina,

      das sind ja sehr interessante Erfahrungen. Vielen Dank, dass du sie mit uns geteilt hast. Ich stimme dir vollkommen zu: Im Rahmen einer reinen Online-Ausbildung wäre Achtsamkeit nur absolut unzureichend vermittelbar. Das heißt, natürlich könnte man das machen – aber den späteren Achtsamkeitstrainerinnen würden die wesentlichen Qualitäten fehlen, die man für eine authentische Vermittlung der buddhistischen Achtsamkeitspraxis braucht.

      Und wir werden einen Mittelweg finden, zwischen „Spaß machen“ und der Vermittlung der authentischen Achtsamkeitspraxis. Denn im Gegensatz zu anderen Fortbildungen besteht die Kompetenz einer Achtsamkeitstrainerin nicht in „Wissen“, sondern vor allem in einer Herzensqualität, die die Haltungen der Achtsamkeitspraxis verkörpert. Und das kann nicht als „Wissen“ vermittelt werden – das braucht persönlichen Kontakt, um es „hervorzubringen“.

      Wir werden deine Erfahrungen in unsere Überlegungen und Planungen einfließen lassen. Hab vielen Dank dafür.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  11. Hallo liebe Doris,

    für mich kommt eine Ausbildung aufgrund meines Alters und meiner chronischen Erkrankungen nicht infrage

    Meine Lebenserfahrung sagt mir aber, dass die Kombi aus Präsenz und digitalen Elementen sehr sinnvoll wäre. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit dem Kurs „Flourisching your Mind & Life with Mindflness“ erlebt, Das hat sehr gut geklappt und ich wiederhole auch den Kurs, was mir aber derzeit aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist. Dennoch sind die Achtsamkeitsübungen fester Bestandteil meines Tagesablaufes geworden und ich entscheide sehr wohl, wie voll ich meine Tage mit Aktivitäten packe.

    Für eine Trainer-Ausbildung halte ich aber eine Präsenz zur Klärung von bestimmten Fragen für unerlässlich. Der direkte Austausch zwischen den Kursteilnehmern ist GOLD wert und macht auch sicherer für die spätere Arbeit als Coach. Selbst die Arbeit mit ZOOM halte ich für nicht angebracht, da in der direkten Präsenz der menschliche Kontakt zur Festigung des Erlernten erforderlich ist. Die Präsenztage sollten auf wichtige Schwerpunkte festgelegt werden, um Kosten und Zeit zu sparen. Die Telnehmer sollten mitentscheiden, sollten sich für eine kostengünstige Variante entscheiden, was aber auch für die Wissensvermittlung der Bildungseinrichtung gilt.

    Ich wünsche vilel Erfolg bei der Neuorientierung und bin mir sicher dass eine Lösung gefunden wird.

    Liebe Grüße

    Günter

    Antworten
    • Lieber Günter,

      vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, ein paar Gedanken zu unserem Anliegen mit mir bzw. mit uns zu teilen. Obwohl du schon gute Erfahrungen mit Online-Lernen – auch im Hinblick auf Achtsamkeit – gemacht hast, teilst du die Meinung vieler anderer, dass ein gewisses Maß an Präsenzunterricht unerlässlich ist. Das ist auch unsere Ansicht. Bei so viel toller Unterstützung hier, werden wir ganz sicher eine Ausbildungs-Variante finden, die für die meisten gut machbar ist.

      Aloha und alles Liebe,
      deine Doris

      Antworten
  12. Hallo liebe Doris,
    die Kombi aus Präsenz und digitalen Elementen wäre für mich eine enorme Erleichterung.
    Schon seit einiger Zeit liebäugle ich nach einem tollen Achtsamkeitstag in Oberlethe mit einer Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin. Leider ist die Umsetzung schwer möglich, da ich als Lehrerin zwar einige Zeit im Jahr für Ausbildungszwecke freischaufeln kann, aber recht unflexibel an die Schulferien gebunden bin. Sozusagen mit Pech im Glück bestückt hatte ich dieses Vorhaben auf die Zeit der Rente verschoben… 🙁
    Mit eurer Idee rückt diese Möglichkeit doch wieder etwas näher und den Schülerinnen und Schülern professionell und fundiert Achtsamkeit vermitteln zu können wäre schon eine tolle Sache. Denn ich arbeite mit jungen Erwachsenen und nehme bei den SchülerInnen seit einigen Jahren ein zunehmendes Interesse am Thema Achtsamkeit wahr. Gelegenheiten dazu gäbe es durchaus…
    Im Übrigen habe ich nur positive Erfahrungen mit Online-Meditationen gemacht. Beispielsweise mit einer Meditationsgruppe, die sich in Coronazeiten gegründet hatte und die immer noch regelmäßig einmal in der Woche tagt. Die Mitglieder kommen aus zwei verschiedenen Bundesländern und freuen sich auf unsere Treffen immer noch. Und spannenderweise hat sich bei einem „realen“ Treffen neulich herausgestellt, dass wir in der Online-Zeit nichts an menschlicher Nähe eingebüßt hatten und sofort dort anknüpfen konnten, wo wir ein paar Tage zuvor online aufgehört hatten.
    Also: ich würde mich freuen.
    Liebe Grüße
    Dagmar

    Antworten
    • Liebe Dagmar,

      ja, da sagst du was! Die Lehrerinnen und Lehrer würden eine Online-Version feiern!!! Wir haben in den letzten 20 Jahren so viele Anfragen von Lehrerinnen gehabt – und wengen der Präsenzwochen konnten nur ganz wenige unsere Achtsamkeitstrainer-Ausbildung absolvieren. Das würde jetzt vollkommen anders werden.

      Und das ist ein Aspekt der mich geradezu beflügelt: Dass Lehrerinnen durch ein in Achtsamkeit trainiertes Bewusstsein nicht nur für sich selbst sehr viel besser sorgen können, sondern dass sie die Achtsamkeitspraxis ins Bildungswesen tragen!

      Das könnte dazu führen, dass Kinder und junge Menschen ein ganz anderes Bewusstsein entwickeln, das ihnen erlaubt, ihr Gehirn auf eine zeitgemäße Weise zu benutzen. Ein achtsames Gehirn ist ein kluges Gehirn und gleichzeitig ein mitfühlendes Gehirn. Mehr Achtsamkeit könnte unsere Welt um so vieles besser machen! Du merkst schon: Ich bin voll motiviert! 🙂 Und du wirst nicht bis zur Rente warten müssen. Meinem Team sind backstage hoch aktiv – und in den kommenden Tagen wird es mehr Informationen geben, nachdem wir diese ganzen tollen Kommentare hier ausgewertet haben.

      Ich freue mich auch über die tollen Erfahrungen mit deiner Meditationsgruppe. Das zeigt uns, dass auch online einiges möglich ist und funktioniert.

      Ein herzliches Aloha –
      und vielleicht auf bald,
      deine Doris

      Antworten
  13. Liebe Doris,
    ich finde das sowohl als auch prima. Seit Corona hat sich ein neues und anderes Selbstverständnis zum Thema Online – Ausbildungen entwickelt. Viele Menschen sind weiterhin rückzügig und verunsichert. Auch für diese Menschen wäre diese Online-Ausbildung eine gute Alternative
    Andere sind wiederum stark eingebunden, haben kaum Auszeiten, sind trotzdem auf der Suche nach Veränderung, einem Perspektiv- Wechsel oder Berufswechsel. Auch für diese Menschen wäre das Format interessant denke ich.

    Ich jedoch genieße die Präsenzseminare, bin da noch altmodisch. Ich genieße den direkten Kontakt zu Euch und zur Gruppe.

    Liebe Grüße
    Marion

    Antworten
    • Liebe Marion,

      du hast das gut beobachtet: Viele möchten sich gerne fortbilden und Achtsamkeit lernen – sind aber wegen der immer noch nicht ganz absehbaren Corona-Situation etwas unsicher. Eine Online-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung mit einigen Präsenzzeiten ist hier eine gute Alternative.

      Und was das „Altmodische“ anbelangt … wenn man das so nennen will … dann bin ich auch altmodisch. 😉 Andererseits reizt mich auch die Herausforderung, ein hochkarätiges Fernstudium in Achtsamkeit zu entwickeln mit dem die Teilnehmerinnen happy sind.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  14. Guten Abend,

    schon länger trage ich mich mit dem Gedanken, bei und mit euch meine Achtsamkeitspraxis zu vertiefen und die Ausbildung zur Trainerin zu beginnen.

    Allein der Preis hält mich bisher. Obwohl er ohne Frage angemessen ist, das möchte ich gar nicht in Abrede stellen.

    Würde eine Online / Präsens Mischung das Ganze attraktiver machen? Ehrlich? Ich bin mir nicht sicher.
    Ich habe selbst die letzten 2 Jahre online unterrichtet, und auch Online Schulungen wahrgenommen und fand beides sehr intensiv und deutlich energieaufwendiger als echten Liveunterricht.

    Dennoch ist der Gedanke, gemeinsam via Zoom oder derlei zusammen zu kommen, in Echtzeit miteinander zu lernen oder Ergebnisse zu besprechen, sehr schön. Werden diese Treffen für ein späteres Ansehen aufgezeichnet – umso besser. Auf das rechte Maß kommt es an.

    Mehr als 3-4h am Tag online ist nur schwer zu ertragen und noch schwerer zu unterrichten, meiner Erfahrung nach.

    Aber ich bin gespannt, wie euer konkretes Konzept sich weiter gestaltet.
    Ich werde es mit Interesse weiterverfolgen und sehen, ob wir nicht doch zueinander kommen irgendwann.

    Viele liebe Grüße aus Bestensee bei Berlin.
    Monique

    Antworten
    • Liebe Monique,

      ich gebe dir recht: die Kosten für eine zweijährige fundierte Ausbildung zahlt niemand aus der „Portokasse“. Andererseits hat sich der Einsatz mit zwei vollen Achtsamkeitskursen bereits amortisiert. Und da ist noch ein anderer Aspekt, der geradezu unbezahlbar ist: Es ist die Erhöhung der eigenen Lebensqualität und die emotionale und geistige Stabilität in Krisen- und Umbruchzeiten.

      Wir sind während der Corona-Zeit mit vielen ehemaligen Absolventinnen im Kontakt gewesen und unisono haben alle mehr oder weniger das Gleiche gesagt: „Gott sei Dank hatte ich in diesen harten Zeiten durch die Achtsamkeitspraxis eine innere Stabilität. Sie hat mich gerettet, nicht in all den Herausforderungen und dem Schmerz unterzugehen.“

      Seit mittlerweile 23 Jahren beobachte ich die Veränderung in den Menschen, nach der intensiven Ausbildung bei uns: Das Leben kegelt sie nicht mehr so schnell aus den Socken. Sie haben mit Mitgefühl mit anderen – und auch mit sich selbst und können ihre Grenzen besser erkennen und setzen. Die Teilnehmerinnen sagen selbst, dass sie intensiver leben und viel mehr Freude empfinden. Ich kann die positiven Veränderungen gar nicht alle aufzählen. Nur so viel: Diese Achtsamkeitstrainer-Ausbildung ist eine Bereicherung für das ganze Leben. Und damit eine Investition, die noch niemand bereut hat.

      Und keine Bange: Stundenlanger Frontal-Unterricht ist nicht geplant. So etwas zu machen ist einfach und kostengünstig aber keine gute Didaktik. Wir haben Ideen, die weit aufwändiger und teurer – aber effizienter sind.

      Ja, es wäre toll, wenn wir noch zusammenkommen. 🙂 Jetzt danke ich dir erst einmal für deine guten Überlegungen.

      Ein herzliches Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  15. Liebe Doris Kirch,
    Ich habe meine tiefsten Learnings mit Menschen gemacht und würde den Präsenzunterricht als sehr wertvoll einstufen. Die Energie, die mit Menschen und zwischen Menschen gedeihen kann ist was besonderes. Jedoch habe ich selber in den letzten 2 Jahren an so vielen online Programmen teilgenommen, die ich nicht missen möchte. Ich könnte mir beides in Kombination gut vorstellen. Z.B. eine Art Vorausbildung online und Vertiefungen Präsenz. So könntest Du den Qualitativen bisherigen Ansprüchen gerecht bleiben und gleichzeitig den Bedürfnissen der Kunden Raum geben. Die flexiblen und anpassungsfähigen bleiben im Flow und können sich über neue Möglichkeiten erfreuen.

    Antworten
    • Hallo liebe Vanessa,

      du bist ja auch schon sehr lange ein Fan unserer Aus- und Fortbildungen im DFME. Wie schön, von dir zu lesen.

      Die von dir vorgeschlagene Vorgehensweise haben wir ja tatsächlich auch in der Präsenzausbildung zur Trainerin für Achtsamkeit, Resilienz und Selbstmitgefühl: Wir vermitteln Inhalte, die dann zwischen den Präsenzwochen ausgearbeitet, vertieft und eingeübt werden. Diese Strategie würde sich auch hervorragend auf eine Online-Ausbildung übertragen lassen. Und genau so könnten wir tatsächlich dem Anspruch unserer Qualität gerecht werden, wie du sagst, und unseren Teilnehmerinnen höchstmögliche Flexibilität bei reduziertem Reise- und Kostenaufwand bieten.

      Bleib am Ball! Das wird noch spannend. 😉

      Aloha und eine liebe Umarmung,
      deine Doris

      Antworten
  16. Liebe Doris:))
    Ich fände eine Online Ausbildung toll und wäre da sehr gern mit dabei!
    Durch meine Selbstständigkeit hätte ich so Zeit für die weite Fahrt gespart und im Home find ich es ganz gut!
    Ich wäre dabei….

    Antworten
    • Liebe Anja,

      dann gibt es ganz bald bestimmt gute Neuigkeiten für dich. Wenn du meinen Aachtsamkeits-Newsletter erhältst, erfährst du die guten Neuigkeiten in Kürze. Ich würde mich freuen, wenn du dabei bist! Lass uns gemeinsam diese Welt ein bisschen besser machen. 🙂

      Aloha!
      Deine Doris

      Antworten
  17. Liebe Doris,
    ich bin eine stille Leserin deines Newsletters, Freude am Montag.
    Eure Überlegungen, 14 Tage Präsenz, die weiteren Tage online, finde ich gut…., die Vorteile wissen wir.
    Letztes Jahr musste ich als Kursleiterin für Palliative Care eine Kurswoche online abhalten.Niemals hätte ich gedacht, dass es möglich ist, über die Sterbephase, Trauer, Unterstützung von Angehörigen….., online zu reden, bzw einen Austausch zu gestalten.
    Durch gute innerliche und äusserliche Vorbereitung konnte die palliative Haltung(hat ja ganz viel mit Achtsamkeit zu tun) gut erlebt werden.
    Das war eine sehr gute Erfahrung, auch wenn ich weiterhin Präsenzkurse bevorzuge.
    Euren Vorschlag der Mischung, finde ich genau richtig.
    Herzliche Grüße
    Manuela

    Antworten
    • Liebe Manuela,

      schön, dass du dich als „stille Leserin“ hier einmal zu Wort meldest. Ich bin glücklich, dass mein montäglicher Achtsamkeits-Newsletter eine Freude für dich ist. 🙂

      Und danke für das Teilen deiner Erfahrung, die zeigt, dass auch sensible Inhalte und Themen durchaus online vermittelbar sind. Alles kann ein Fernstudium nicht abfangen, das ist ganz klar – aber dafür erwägen wir ja eben auch eine gesunde Mischung aus Online und Präsenz für unsere TARA-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung.

      Ein herzliches Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  18. Liebe Doris,

    NEIN – das kann ich mir absolut nicht vorstellen.
    Ich lerne immer wieder etwas aus deinen vielen verschiedenen Beiträgen über Achtsamkeit.
    Zur Zeit nehme ich den Flourishing Kurs, den ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt habe, durch. Ich tue das natürlich vorallem für mich selbst. Aber auch für die Arbeit als ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin. Achtsam in einer Begleitung zu sein (für mich) und Achtsamkeit zu vermitteln für die zu begleitende Person ist, meiner Meinung nach, gleich wichtig. Ich habe damit auch schon oft positive Entwicklungen bemerkt.

    Aber ich glaube, um Achtsamkeit professionell zu lernen (und du bist ein absoluter Profi), benötigt es ein Gegenüber in einer Gruppe. Das Kennenlernen, das voneinander lernen, das Wachsen – das mus man spüren und ist wichtig. Natürlich die Teamarbeit nicht zu vergessen.

    Ja das stimmt, den finanziellen Aspekt darf man nicht vergessen.
    Trotzdem eine große Ausbildung würde ich immer in Präsenz vorziehen.

    Und ja auch ich würde sehr gerne den einen oder anderen Kurs (zum Bsp.das Achtsamkeit Wochenende) bei dir und vorallem mit dir mitmachen. Ich kann es mir aber nicht leisten bei 350km Entfernung). Leider.

    Das Wichtigste zum Schluss:
    Von ganzem Herzen vielen lieben Dank an dich liebe Doris und natürlich an dein Team für eure Arbeit. Bitte macht weiter so.

    Mit herzlichen Grüßen aus Wegberg
    Diana Neumann

    Antworten
    • Liebe Diana,

      ich habe mich sehr über deine Zeilen gefreut – und auch so sehr über „das Wichtigste zum Schluss“. 😉

      Ich kann gut nachfühlen, was du meinst. Und stimme dir aus fachlicher und persönlicher Erfahrung zu.
      Letztlich siehst du jedoch auch selbst, dass es manchmal am Geld scheitert. Und mit einer Online-Ausbildung (die auf jeden Fall auch Präsenzzeiten beinhalten wird), wird unsere Achtsamkeitstrainer-Ausbildung auch für Menschen möglich, denen sie sonst verwehrt wäre. Die würden dann vielleicht woanders eine Online-Ausbildung buchen. Und das wäre doch wirklich schade, oder. Dann lieber bei uns 😉

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  19. Hallo liebe Doris,

    ich habe zwar erst eine Präsenzwoche hinter mir. Aber ich möchte definitiv sagen, dass diese Form der Ausbildung mir lieber ist. Soviel konnte ich aus dieser einen Woche mitnehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Gefühl und auch der entstandene Zusammenhalt unserer Gruppe digital funktionieren könnte. Jedenfalls nicht in der Intensität. Vielleicht könnte man ja über eine Kombination nachdenken.
    Ich freu mich jedenfalls jetzt schon riesig auf die nächste Woche. 🥰
    Ganz liebe Grüße – Anna

    Antworten
    • Hey liebe Anna,

      ja, eine Kombination wird es auf jeden Fall werden. Und du darfst bald wieder in der Gruppe „baden“. Ich freue mich auf dich und grüße dich ganz herzlich zurück.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  20. Liebe Doris,

    was für eine schöne Idee. Ich hab mir über die Teilnahme an der Ausbildung tatsächlich schon Gedanken gemacht, bin dann jedoch etwas über die Kosten für die Reise, Unterkunft und die Zeit für die Anreise „gestolpert“.

    Vor kurzem hab ich bei der lieben Ingrid Berger einen Hybridkurs zur Entspannungstrainerin besuchen dürfen. Diese Lösung fand ich einfach optimal. An den Wochenenden konnte ich live vor Ort teilnehmen und unter der Woche an den Abendterminen entspannt von daheim. So lies sich Arbeit, Fahrtzeit und anderes sehr entspannt lösen.
    Die Übungsgruppen im Kurs haben gut funktioniert. Entweder Online oder in Präsenz, wie es für jeden gut passte.
    Die Kursleitungen haben ein Protokoll über die Termine erhalten, was ich auch als eine gute Lösung empfand.
    Die Termine wurden aufgezeichnet und es war toll, sich manches später noch mal anschauen zu können. So konnte ich tatsächlich auch viel konzentrierter zuhören weil ich z.B. nicht durch mitschreiben abgelenkt war.

    Für mich insgesamt eine optimale und aus verschiedenen Gründen zeitgemäße Lösung, bei der ich keinen Moment das Gefühl hatte das etwas fehlte oder nicht gut vermittelt wurde.

    Herzliche Grüße aus dem Unterallgäu,
    Jeannette

    Antworten
    • Hallo liebe Jeanette,

      wie schön, deinen Beitrag zu lesen.

      Bei unserer Dozentin Ingrid Berger warst du ja auch in den allerbesten Händen.

      Ja, so wie du es beschreibst, stellen wir uns das auch vor.
      Dann lass uns mal dem Lied der Wandlung lauschen. Wenn du in meinem Achtsamkeits-Newsletter eingetragen bist, halten wir dich aktuell auf dem Laufenden.

      Aloha ins Unterallgäu,
      deine Doris

      Antworten
  21. Hallo Doris und Team,

    ich lebe seit vielen Jahren in Portugal und konnte nur dank der Möglichkeit der Online-Ausbildungen (in Verbindung mit Präsenz) auch Weiterbildungsmaßnahmen in deutscher Sprache nutzen. Dafür bin ich sehr dankbar. Mit einer Online Variante würdest du somit auch den Kreis potentieller Interessenten und Interessentinnen auf „weltweit“ erweitern.
    In meinem Ehrenamt bei Action for Happiness mache ich derzeit die Erfahrung, dass ein zwischenmenschliches Miteinander auch virtuell sehr gut funktioniert und als wir uns jetzt das erste Mal „live“ und persönlich getroffen haben, war schon sehr viel Nähe vorhanden.
    Das um ein positives Beispiel anzuführen.
    Viele Grüße und alles Gute für dieses neue Abenteuer,
    Jasmin

    Antworten
  22. Liebe Doris,
    ich hatte noch vergessen an dieser Stelle mich für Deine beständigen, guten Impulse zu bedanken.
    Ich bin innerhalb meiner Arbeit auch für unsere MitarbeiterInnen, in einem Gesundheitszirkel tätig, der Sorge dafür trägt, mit Angeboten und Impulsen die Arbeit zu erleichtern. Dabei konnte ich schon viel hilfreiches von Dir mitnehmen und an Achtsamkeit weiter geben. Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße Barbarta

    Antworten
    • Es freut mich sooo sehr das zu lesen, liebe Barbara. Ich hoffe, dass ich auch weiterhin viele gute Einfälle für die praktische Umsetzung von Achtsamkeit und Mitgefühl im Alltag finde. *tausendherzchen*

      Antworten
  23. Liebe Doris,
    seit vielen Jahren bin ich als jetzt 72jährige 🤗 unterwegs, Achtsamkeit für mich und mein Umfeld „in die Welt“ zu tragen. Und sie leben zu lernen.
    Deine Impulse, liebe Doris, waren neben Büchern und Seminaren von Jon-Kabat Zinn , dem Folgen von Thich Nhat Thans Lehren und dem Lauschen der Stimme von Jack Kornfield bishin zu Büchern und Podcasts von Pema Chödron , in der Corona-Zeit unglaublich wichtig!
    Dein Montagsimpuls und dein Podcast haben mir „nur“ digital soo viel professionelle, aktuelle und Herz-erfrischende Achtsamkeit-Impulse für unser Leben in „Nicht-Präsens“ gebracht!
    Ich wünsche uns Allen:
    mögest ihr die Kraft haben, die neuen Methoden, die so rasant schnell zu vielerlei Veränderungen führen, dazu zu nutzen, die Wunder-volle Präsens der Achtsamkeit weiter in diese gebeutelte und so wundervolle Welt zu bringen!
    Hätte es dieses Angebot vor 13 Jahren gegeben, wo ich vor der Entscheidung stand, mit 59 Jahren die Ausbildung bei dir zu beginnen, wär ich wahrscheinlich sehr ins Nachdenken gekommen, so wie viele hier in diesem Block. Aber heute wünsche ich euch, dem Team und Dir, liebe Doris:
    Wagt den Schritt in die Hybrid- Präsens und gebt eure Art der Achtsamkeitspraxis einen Schubs, denn sie ist so gut, dass die moderne, digitale Welt nur gewinnen kann damit!!
    Viel viel Freude und Glück in der Umsetzung! Ich bin positiv neugierig und voller Freude über die vielen tollen Beiträge ! Danke, Doris für deinen langen Atem! 🙏 Danke für das Teilen eurer Beiträge!
    SaBine

    Antworten
    • Meine liebe Sabine,

      nach all diesen wunderbaren tiefgreifenden Rückmeldungen heute ist beim Lesen deiner Zeilen tatsächlich das erste Tränchen gekullert. Ich freue mich so sehr, dass meine Arbeit solche schönen Früchte trägt. Ich hätte diese Stunden meines Lebens nicht besser verbringen können, denn das ist das Größte für mich: Zum Glück anderer Menschen beizutragen!

      Wie schade, dass wir vor 13 Jahren mit unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung noch nicht „so weit waren“, sonst hätten wir uns persönlich kennengelernt.

      Ja, diese wunderschöne und so verletzte Welt braucht mehr Achtsamkeit und Mitgefühl. Mein Team und ich sind voll motiviert.

      Ich sende dir ein herzliches Aloha, liebe Sabine.

      Deine Doris

      Antworten
  24. Ich bin eigentlich gar kein digitaler Mensch, sondern mag das Leben in Allem live. Nun haben sich aber Zeiten aufgetan, wo ich mittlerweile sehr glücklich darüber bin, dass ich im Homeoffice arbeiten kann, dadurch auch viel Zeit für Wege spare und damit wieder mehr Freiraum für anderes habe. und wenn es mal wieder zu heiß ist, zum draußen sein, kann man die Zeit gut für Online-Angebote, die einem auch beruflich und privat weiter helfen nuten, entspannt auf dem Sofa. So gesehen befürworte ich die Ausgestaltung von Onlineseminaren und das Geld was man dabei spart kann man gut für soziale Zwecke einsetzen und wiederum anderen Menschen damit in Ihrem Leben helfen. In diesem Sinne, einfach machen 🙂 LG Barbata

    Antworten
    • Liebe Barbara,

      mir geht es wie dir: Ich würde mich auch nicht als „digitalen Menschen“ bezeichnen – aber ich genieße schon die Vorteile der virtuellen Welt. Es wird die Aufgabe der jetzt lebenden Menschen sein, den Umgang mit der digitalen Welt so zu gestalten, dass unser Menschsein gefördert wird.

      „Wie kann ich unseren Absolventen die Liebe meines Herzens und mein Mitgefühl durch eine Kameralinse zukommen lassen?“ Solche und ähnliche Fragen treiben mich um. Wie gestalten wir die Welt von morgen mit Achtsamkeit. Da tut sich für uns alle ein völlig neues Wirkungsfeld auf.

      Ja, liebe Barbara, wir machen weiter und diese ganzen Feedbacks helfen uns dabei, einen guten Weg zu finden.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  25. Hallo Doris

    Ich habe zwei kleine Kinder und bin Vollzeit beschäftigt. Für mich ist der online Kurs definitiv eine Option, da Geld und Zeitersparnisb eine große Rolle spielen. Vielen Dank
    Vg

    Antworten
    • Liebe/r A. Müller,

      hab vielen Dank für deine Rückmeldung. Wer vollzeit arbeitet und zwei kleine Kinder hat, dürfte mit seiner Kraft bereits ziemlich hart ma Wind segeln. Jedenfalls ging mir das damals so, als ich in dieser Situation war. Auch mit einer Online-Version unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung würde man hier schnell in eine völlige Überforderung kommen. Auch wenn man flexibel lernen kann, erfordert die Ausbildung einen relativ hohen Aufwand an täglicher Meditations- und Reflexionspraxis (rd. 1 Stunde), inhaltlichen Ausarbeitungen und Literaturstudium.

      Zudem geben die Absolventinnen noch während der Ausbildungszeit ihren ersten eigenen 10-wöchigen Achtsamkeitskurs. Bei aller guter Unterstützung unsererseits braucht man Zeit, um sich auf die wöchentlichen Kurssitzungen vorzubereiten. Das wird bei einer Online-Version unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung nicht anders sein. Deshalb würde ich dazu raten, mit der Ausbildung noch etwas zu warten, bis die Kinder etwas größer und selbstständiger sind.

      Sei ganz herzlich gegrüßt.

      Deine Doris

      Antworten
  26. Weißt du, liebe Doris, ich habe mich schon gefragt, wann du auf die Idee kommen würdest, zumindest einmal darüber nachzusinnieren, schließlich bietest du ja auch schon Onlinekurse für den „Ottonormal“bürger im kleineren Rahmen an. Ich gestehe, ich hab mir das nämlich auch schon überlegt, aber bisher haben mich finanziellen Dinge und jobliche Unsicherheiten davon abgehalten bzw. bin ich momentan vermutlich noch zu sehr mit mir selbst und meinem weiteren Transweg beschäftigt, als mich in dieser Art im Außen zu bewegen. Vor allem an Tagen, wenn es mir psychisch schlecht geht. Du weißt schon … die dunklen Seiten und Abgründe.

    Ich würde mir irgendwie eine Kombination aus allem wünschen. Komprimierte (wenige) Präsenztage mit den inhaltlichen Dingen, die online nicht soooo gut funktionieren und aber auch wie eine Art Blockunterricht online zu Zeiten, die ich gut mit meiner Arbeit vereinbaren kann. Halt 8 h täglich Büromalloche, wenn ich gerade – wie mal wieder aktuell – Kurzarbeit angesagt ist. Weil irgendwie möchte ich mir solche tollen Angebote wie eure hier auch mal leisten können. 😉

    Wichtig wäre mir aber auch, dass ich mir selbst den Raum in meinem Alltag dafür freiräume, gewähre und gönne. Okay, ich habe es da „einfach“, lebe allein und habe keine Familie rundherum, kann das Händie auf stumm stellen und z.b. meine Arbeit als freier Künstler (nebenbewerblich) auch mal Arbeit sein lassen und mal wirklich nur das eine tun, nämlich in Stille achtsam sein. ^^

    Wie wäre es z.b. damit, dass man sich im Rahmen solch einer Onlineausbildung dazu verabredet, zum Zeitpunkt X dann mal alle ne Runde Marsch in die Natur und achtsame Gehmeditation zu praktizieren? Wieso soll das nicht so funktionieren? Danach verabredet man sich zum zeitpunkt Y wieder online und tauscht sich aus?

    Nicht?

    Oder achtsames aufräumen, durchsortieren, ausmisten? Ein achtsames „kreativ“-projekt? Ala was geht dir gerade durch den Kopf? Male was du gerade fühlst? Etc. pp. Man kann das mit einer gewissen Händietechnik dann auch filmen und versenden? oder auch fotografieren und einreichen oder so.

    Aber gut, ich bin da auch n bisserl findig unterwegs.

    Und Händiezubehör dafür ist jetzt auch nicht soooo teuer.

    Weiß nicht, ich glaube, ich fände so eine Online-Kurs echt spannend und vielleicht würde cih dafür sogar meine Familie darum bitten, mir da finanziell auch zu helfen. Es wäre eine sehr gute Sache.

    Antworten
    • So so, lieber Charlie, das hast du dich also schon gefragt. 😉

      Überlegt haben wir das schon länger – aber mehr an der Oberfläche. Eine so umfangreiche Ausbildung in einer hervorragenden Didaktik umzusetzen (und was anderes wäre für uns nicht in Frage gekommen), kostet unglaublich viel Ressourcen in Manpower und Geld. Die meisten können sich einmal annähernd vorstellen, wie unglaublich viel Manpower und Geld …

      Corona hat uns wirtschaftlich schwer getroffen, da wir ja zuvor ausschließlich in Präsenz unterrichtet haben. Dennoch wollten wir nicht aus purer Verzweiflung irgendetwas Unausgegorenes in den Markt schmeißen, um zu überleben. Wir sind keine Freunde von halben Sachen. 🙂 Es ist gut, den Dingen die Zeit zu lassen, die sie brauchen – und wir haben das Gefühl, jetzt ist die Zeit reif für eine Online-Version unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung.

      Wir denken gerade in verschiedene Richtungen. In der TARA-Präsenzausbildung arbeiten wir bereits mit regionalen Peergroups, die sich zwischen den Präsenzwochen auch mal treffen, um sich auszutauschen und gemeinsam zu praktizieren. Warum sollte das in einer Online-Version der Ausbildung nicht möglich sein?

      Für die Finanzierung haben wir jetzt schon verschiedene Möglichkeiten. Und hier und dort unterstützt auch mal die Familie. Manchmal bezahlt ein Träger die Ausbildung und manchmal der Arbeitgeber. Ich glaube, wenn der Wunsch nach etwas stark genug ist, wird man auch Wege finden, ihn Realität werden zu lassen.

      Habe herzlichen Dank für deine Zeilen, lieber Charlie.

      Ein herzliches Aloha für dich.

      Deine Doris

      Antworten
  27. Liebe Doris,

    ein altgedienter Pädagoge bekam für seinen Klassenraum ein Smartboard. Entrüstet meinte er: „Ich mache hier Unterricht und keine Zirkusveranstaltung!“ Da er ein guter Pädagoge war, ließ er die technikaffinen Kids ihre Referate am Board halten und sich schließlich vom Nutzen überzeugen.

    Es blieb aber bei dem Miteinander von Technik und Präsenz. Und so sehe ich es hier auch.

    Zum Einen ist das emotionale Miteinander der Kursteilnehmer*innen nicht in Breakout Rooms nachzuempfinden, Wissensvermittlung und auch -erarbeitung hingegen sind schon machbar. Zum Anderen sind die Lernenden keine reinen Konsumierenden.

    „No mud, no lotus“ hieß für mich eine intensive Begegnung mit meinem Leid im Zuge der Ausbildung. Da waren der wunderbare Hof Oberlethe und „mein Kurs“ wichtige Anker in Präsenz.

    Die Hälfte der Ausbildung lässt sich gewiss online durchführen. Für Euch ist das eine große Aufgabe. Vielleicht bietet Ihr eine Ausbildung im Jahr in Präsenz an, die andere hybrid.

    Liebe Grüße, Matthias

    Antworten
    • Ach lieber Matthias,

      was für wunderbare Zeilen. Und nochmal die Stimme eines unserer Absolventen aus der Erfahrung der Präsenzausbildung heraus.

      Man kann den enormen Wert von Präsenzunterricht (vor allem in der Achtsamkeitslehre) vermutlich nur beurteilen, wenn man das einmal erlebt hat – wenn man erlebt hat, wie Gruppenmitglieder die Krise eines Mitlernenden mit den Mitteln der Achtsamkeit gehalten und begleitet haben. Ja, das ist in einem Breakout-Room nicht abzubilden.
      Und gleichzeitig ist es auch so, dass manche Inhalte durchaus „Remote“ vermittelt werden können.

      Die wertvollen Rückmeldungen, die wir hier bekommen, geben der neuen Version unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung immer mehr Gestalt.

      Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.

      Aloha, lieber Matthias.

      Deine Doris

      Antworten
  28. Hallo liebe Doris, Hallo liebes Team,

    erst einmal vielen Dank für euer Vertrauen, dass ihr von uns zu einer so tiefgreifenden und essenziellen Frage ein Feedback einfordert; allein dies zeugt von hoher Professionalität, Authentizität und gelebter Praxis!

    Hier meine Einstellung und Antworten zu euren Fragen. Ich musste alles erst einmal wirken lassen, bevor ich blitzschnell – ohne etwas Raum – antworte, denn die Tragweite scheint weitreichend:

    – ich kann mir vorstellen, dass ihr, wie im Gedankenspiel, Achtsamkeit auf hohem Niveau mit Liebe und Professionalität vermitteln könnt. Dies zeigt ihr mir unter anderem bei den zwischen den Präsenzphasen stattfindenden Zoom-Meetings. Letztlich ist es auch eine Frage des Lerntyps, manch einer steht eher auf Präsenz, andere können sich gut mit Online Plattformen arrangieren.
    – zwei Versionen eurer TARA Ausbildung kann ich mir tatsächlich sehr gut vorstellen. Hier hätte der Interessent die Qual der Wahl zu entscheiden, ob vor allem auf Grund seiner aktuellen beruflichen und privaten Situation eher ein Online gestützte Ausbildung oder eine Präsenzausbildung wie die derzeit laufenden in Frage kommt. Hiermit eröffnet sich natürlich ein neuer Raum und viele weitere Optionen, allerdings vermutlich gepaart mit einem größeren Aufwand für euch Dozenten, denn damit könnten bestimmt noch mehr Ausbildungen parallel abgehalten werden. – unbenommen von meiner persönlichen Einstellung zur Digitalisierung sehe ich schon Handlungsbedarf (generell, nicht nur auf DFME bezogen) die Ausbildung in die Moderne digitale Welt mitzunehmen, hier folge ich dem Motto: „Alles ist gut und nützlich, was es uns ermöglicht, die Achtsamkeitspraxis hinaus in die Welt zu bringen“
    – für mich persönlich sind die Faktoren Reise-/Unterbringungskosten und das (bitte nicht falsch verstehen😉) „Opfern“ der Urlaubstage zum Absolvieren der Ausbildung natürlich im Vorfeld sehr gewichtig gewesen, aber da für mich die Präsenz ein ausschlaggebender Grund war, mich für das DFME zu entscheiden, überwogen die Stimmen für eure Ausbildung und nicht für eine Onlineausbildung anderer Anbieter. Somit ist bei mir persönlich der reduzierte Aufwand nicht ausschlaggebend.
    – ich bin ein Freund eurer Präsenzphasen geworden (Stand: 1. Präsenzphase abgeschlossen), somit kann für mich alles beim Alten bleiben, aber für die Zukunft und für die Auszubildenden von Morgen macht es tatsächlich Sinn, den Horizont zu erweitern, um damit immer mehr Achtsamkeitssamen zu sähen.

    Ich hoffe, ich konnte meine Einstellungen zu euren zukunftsorientierten Gedanken gewinnbringend kundtun, wenn ihr noch Fragen habt, gerne melden.

    Beste Grüße

    Marcel

    Antworten
    • Lieber Marcel,

      als Absolvent unserer TARA-Präsenzausbildung ist dein Blick sozusagen von innen nach außen sehr hilfreich für uns. Ich bin berührt, dass du dir so viel Mühe gemacht hast, über unser Anliegen nachzudenken.

      Eine wirklich gute Ausbildung muss einfach einen gewissen Umfang haben. Nur so ist es möglich, die Achtsamkeitspraxis wirklich zu durchdringen und später nicht irgendeinen Meditationsmischmasch in seinen Kursen zu lehren, sondern die traditionelle buddhistische Achtsamkeit. Und bei solch einem Umfang gibt es viel zu bedenken – wie du schon sagst: Lerntyp, Möglichkeiten und andere persönliche Präferenzen.

      Und ja: Lass uns Achtsamkeit säen!

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  29. Liebe Doris,
    Meine Ausbildung bei Euch startete kurz vor dem weltweiten Corona-Ausbruch, daher habt ihr Euch dafür entschieden, zwei der sechs Präsenzwochen durch Onlinetreffen zu ersetzen. Meine Erfahrungen mit dieser Hybridform waren absolut positiv. Die Onlinemeetings habt ihr sehr professionell vorbereitet und durchgeführt, ich fühlte mich zu jeder Zeit mit den Mitgliedern unserer Gruppe und Euch Trainern eng verbunden und war sehr dankbar für das Onlineformat. Natürlich kann es aber niemals den direkten Austausch in der Gruppe ersetzen und auch nicht das wunderbare „Drumherum“, das Hof Oberlethe zu bieten hat, die unglaublich wichtigen Gespräche in den Pausen, die sich eben nur in Präsenz ergeben, oder die Umarmungen beim Wiedersehen oder beim Aabschied.
    Eine Mischung aus Online und mindestens zwei Präsenzveranstaltungen kann ich mir sehr gut vorstellen, daraus können sich für Teilnehmer künftiger Ausbildungen viele neue Möglichkeiten eröffnen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte in Deinem Blog 😉

    Herzliche Grüße,
    Margitta

    Antworten
    • Hallo liebe Margitta,

      als Absolventin unserer TARA-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung in Präsenz freue ich mich ganz besonders über das Teilen deiner Erfahrungen.

      Zu Beginn der Corona-Zeit waren wir ja noch „Bloody Beginner“ in Sachen online lehren. Und trotzdem waren die Rückmeldungen aller Gruppen hervorragend – was uns wirklich überrascht hat. Inzwischen haben wir mächtig dazu gelernt und haben heute technische Möglichkeiten, von denen wir seinerzeit nicht einmal zu träumen wagten.

      Und ich erlebe das wie du: Das Zwischenmenschliche, die Umarmungen, das abendliche Baden im See im Sommer, die Winterabende vor dem Kamin … wer würde gänzlich darauf verzichen wollen? Gemeinsam zu Lachen, Hürden zu überwinden und sich weiterzuentwickeln ist einfach schön.

      Wie du sagst, sollten beide Anteile (Fernunterricht und Präsenzunterricht) harmonisch integriert werden.

      Wir sind dran! Und bald wirst du mehr über das größte Abenteuer unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung erfahren. 🙂

      Ich umarme dich, meine Liebe.

      Deine Doris

      Antworten
  30. Liebe Doris, ich bin gerade in der letzten Phase der Präsenzausbildung und finde die Ausbildung so wie sie momentan ist absolut phantastisch. Wenn ich nun in Gedanken mit der Vorstellung experimentiere, die Ausbildung wäre anders regt sich da erst mal Widerstand. Denn die gemeinsamen Seminarwochen bieten mir als Teilnehmerin so viel mehr als die reinen Seminarzeiten, da findet ein so wertvoller Austausch auch außerhalb des Kurses statt. Darauf zu verzichten wäre ein echter Verlust. Doch andererseits habe ich zwei Präsenzwochen verpasst auf Grund von Krankheit und musste mir die Inhalte selbst erarbeiten nur anhand der Skripte. Hätte ich da die Möglichkeit gehabt online zu lernen wäre das ein großer Vorteil gewesen. Es gibt also für beide Versionen gute Argumente und was klar für eine online Ausbildung spricht sind schlicht die Kosten. Was mir bei einer online Ausbildung wichtig wäre: eine Mischung aus online lernen und live online Treffen. Diese live online Treffen wären für mich eine echte Alternative zu Treffen in Präsenz. Als Krönung dann vielleicht 2 mal eine „echte“ Präsenzwoche das könnte ich mir gut vorstellen.

    Antworten
    • Liebe Annette,

      auch du sprichst mir aus dem Herzen – und ich bin froh, dass unsere Überlegungen nicht in die Richtung gehen, die Präsenz-Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin durch ein Fernstudium (Online-Ausbildung) zu ersetzen.

      Aber künftig werden die Teilnehmerinnen die Wahl haben: Wer Mittel und Möglichkeiten hat und wem das persönliche Lernen über alles geht, ist in der TARA-Präsenz gut aufgehoben und diejenigen, die das nicht leisten können oder wollen, hätten mit der TARA-Online-Version eine echte Alternative. Und, wie in vorherigen Beiträgen schon gesagt, die Online-Variante würde auf jeden Fall auch obligate Präsenzzeiten enthalten, in denen sich die Gruppe persönlich trifft.

      Es kristallisiert sich gerade Stück für Stück heraus, wo die Bedürfnisse der meisten liegen. Und ich bin auch überrascht und erfreut über die Offenheit für Fernunterricht.

      Fühle dich umarmt meine liebe Annette und weiterhin gute Besserung für dich.

      Deine Doris

      Antworten
  31. Liebe Doris,

    Ich bin ebenfalls stille Leserin deines Newsletters und deiner Beiträge im Web. Ich freue mich jeden Montagmorgen darauf, deinen Newsletter und die Beiträge zu lesen. Viele davon habe ich als Favoriten gespeichert und hole sie bei Bedarf wieder hervor.

    Aus familiären und finanziellen Gründen war mir eine Teilnahme in Präsenz bisher nicht möglich. Von daher wären Online-Veranstaltungen für mich eine tolle Alternative. Insbesondere mit der Perspektive, mir für einen Teil der Inhalte die Zeit frei einteilen zu können, während andere Veranstaltung fest terminiert sind.
    Im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagement habe ich an verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Achtsamkeit und Resilienz teilgenommen. Die Veranstaltungen waren meist für 2-3 Stunden geplant und fanden im Abstand von 14 Tagen statt. Während der virtuellen Vorträge wurden wir auch in kleine Teamräume zu Gruppenarbeiten geschickt. Das hat hervorragend funktioniert.
    Es gibt mittlerweile so viele technische Möglichkeiten, die so etwas möglich machen.

    Ich danke dir für die Möglichkeit, uns mit einbringen zu können und bin gespannt, was Ihr euch für uns überlegt.

    Viele liebe Grüße aus Wiesbaden.
    Claudia

    Antworten
    • Liebe Claudia,

      ich habe offenbar viele Fans, von denen ich gar nichts weiß. 🙂

      Wie schön, von dir zu lesen und dass dir unsere Überlegungen gefallen. Natürlich möchten wir, dass sich die Menschen einbringen, die mit mir / mit uns sind – denn für diese Menschen machen wir all das ja. Was nutzt es, ein tolles Produkt zu haben, das jeder gerne hätte – es aber nicht möglich machen kann. Geradezu eine Tragödie.

      „Es wächst viel Brot in der Winternacht“, heißt es in einem Essensgebet. So wie das Getreide im Winter unbemerkt in der Erde wächst, um bald schon das erste grüne Blättchen der Sonne entgegenzurecken, das zu einer reifen Frucht heranreift, so reifen im Hintergrund gerade unsere Ideen zur Umsetzung der Online-Version unserer Achtsamkeitstrainer-Ausbildung. Du bist ein Teil davon. Hab Dank dafür. Ganz bald wirst du erfahren, worin all die Überlegungen dieser guten Kommentare gemündet sind.

      Aloha nach Wiesbaden.

      Deine Doris

      Antworten
  32. Hallo Doris,
    das Praktizieren von Achtsamkeit benötigt Unterstützung von achtsamen Menschen.
    Die Möglichkeit, dass achtsame Menschen wie du, sich mit denen sich verbinden, die den Mut und die eigene Selbstverantwortung spüren, finde ich sehr gut. Der Ort und die Art spielt für mich dabei keine Rolle.
    Die Achtsamkeit, die bereits in uns liegt, zu aktivieren, kann mit Online gefördert werden.
    Jeder direkte Kontakt ist zwar intensiver, doch auch so lässt sich vieles transportieren.
    Du gibt Informationen um andere in-eine-Form zu bringen, die noch in jedem schlummert.

    Dir ein gutes Gelingen mit vielen Menschen, die ihrem Selbst näher kommen möchten.

    Norbert

    Antworten
    • Wie schön du das gesagt hast, lieber Norbert.

      Und deine Worte unterstützen unsere Überlegungen. „Das in anderen zu erwecken, was bereits in ihnen liegt, kann auch online geschehen“ … was für eine motivierende Vorstellung.

      Vielen Dank für deine lieben Worte.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  33. Liebe Doris,

    ich finde die Aussicht auf eine online und/oder Hybridausbildung sehr gut.

    Als Pflegepädagoge musste ich in den vergangenen Corona Jahren viel
    online unterrichten und mit Erfahrung, dem
    professionellem Equipment und mit einer entsprechenden Haltung den Lernenden gegenüber ist da wirklich viel mach- und umsetzbar.

    Natürlich ist es schöner, mit Dir gemeinsam in Oberlethe ein Seminar zu besuchen. Aber für mich ist das immer eine kleine Weltreise. Das Geld und die Zeit würde ich dann lieber in neuen Input von Dir online investieren. Ich lerne ja schon so viel durch Deinen Podcast. Wieviel mehr würde ich dann lernen wenn wir uns in regelmäßigen Abständen online treffen und austauschen würden.

    Wichtig für so ein online Format finde ich nicht zu lange Online Zeiten, genug Zeit zwischen Lerneinheiten mit Text und Video und Praxis bis zum Nächsten Austausch mit der
    Gruppe und den Lehrenden und –
    meiner persönlichen Erfahrung geschuldet – einer sehr guten Absprache wie sich Teilnehmer*innen in einem
    Online Format verhalten sollten. Ich mag mich mit niemandem unterhalten der auf dem Sofa liegt! Hier sollten Vorgaben und Umgang mit dem online Format im Vorfeld genau thematisiert und besprochen werden.

    Die Welt vernetzt sich mehr und mehr. Warum sollten wir sensiblen Menschen mit Herz und Achtsamkeit nicht auch dazu gehören.
    Es gibt so viele neue und moderne Wege Achtsamkeit in die Welt zu tragen und ich finde mit dem richtigen didaktischen Konzept ist das mach- und umsetzbar.

    Ich habe durch die vielen Online Formate in den vergangenen 3 Jahren so viele interessante und inspirierende Menschen aus der weltweiten Achtsamkeitsszene kennengelernt und es als
    große Bereicherung empfunden. Die
    Hätte ich niemals alle Live erleben können!

    Ich habe im Urlaub trotz tausender Kilometer Entfernung mit meiner online Meditationsgruppe meditieren können. Und das war so bereichernd.

    Jeder der Dich kennt weiß, das Du all Dein Herzblut in so ein online Format stecken wirst. Und die bisherigen Online Angebote habe ich immer als bereichernd erlebt.

    Ich würde mich freuen wenn du dein Online Repertoire ausbaust. Und profitieren ganz bestimmt auch.

    Herzliche Grüße aus Frankfurt sendet Dir Mirko

    Antworten
    • Lieber Mirko,

      ich bin so sehr bei dir, bei deinen Überlegungen. Hab vielen Dank für deine Mühe, sie hier mit mir / uns zu teilen. Ich schätze deine Erfahrungen sehr, denn du bist ja auch schon lange als Dozent tätig. Du hast noch einmal auf viele positive Aspekte des Online-Lernens hingewiesen.

      Und ja: Wenn Technik eine „kalte“ Sache ist, wird mein Herz für die Achtsamkeit heiß genug sein, sie zu wärmen.

      Die Zeit scheint reif zu sein für neue Denkweisen. Offenbar müssen wir alle lernen, mögliche Ressentiments gegenüber den neuen elektronischen Medien zu überwinden und das Beste daraus zu machen. Dazu gehören auch eine ausgewogene Länge von Lerneinheiten und eine gute Taktung neuen Lernstoffs. Wir werden all das gut bedenken.

      Hab vielen Dank, mein lieber Mirko
      und ein Aloha nach Frankfurt.

      Deine Doris

      Antworten
  34. Liebe Doris,

    ich halte die Idee für großartig, sehe auch ansonsten für mich gar keine Möglichkeit, als Familienvater an der Ausbildung teilzunehmen. Leider sind bereits ohne Reise und Unterbringungskosten knapp 8000 € für mich eine kaum zu stemmende Summe. Ich wäre demnach für wenige -aus deiner Sicht wohl unbedingt notwendige – Präsenztermine.

    Dein Achtsamkeitsfan!

    Antworten
    • Hallo lieber Achtsamkeitsfan ;-),

      wie schön, von dir zu lesen.

      Ja, die Kosten sind eine echte Hausnummer. Andererseits denke ich manchmal: „Das gibt ein Pärchen durchaus mal für eine Kreuzfahrt aus“ … die nach 2 Wochen Legende ist. Mit Achtsamkeit könnten die beiden ihre Entspannung für den Rest ihres Lebens sicherstellen. 😉

      Die Achtsamkeitspraxis lebt vor allem durch die Weitergabe von Herz zu Herz. Die kognitiv-mentalen Anteile spielen dabei eher eine untergeordnete Rolle.

      Es ist ein echter Balanceakt auch das „Unaussprechliche“ in einer Online-Ausbildung zum Achtsamkeitstrainer zu vermitteln. Ein Minimum an gemeinsamer Achtsamkeitspraxis ist dabei unerlässlich. Aber wir überlegen, wie wir hier eine optimale Ausgewogenheit schaffen könnten.

      Und dann!? Mal sehen. Vielleicht lernen wir uns dann doch noch persönlich kennen. *lächelndesherzchen*

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  35. Hallo Doris,
    ich könnte mir eine Mischung aus online, onlinemeetings und Präsenztagen vorstellen.
    Die Möglichkeit Vorträge mehrfach anzusehen klingt sehr gut.
    Tage an denen „echte“ Begegnungen stattfinden sind für mich allerdings unverzichtbar.
    Ich habe Erfahrungen mit Onlinelernen und mit direktem Mensch-zu-Mensch-Lernen
    und würde das Life und Direkt immer vorziehen, habe aber auch erlebt, dass sich manche Inhalte gut via Internet vermitteln lassen. Durch deine Podcasts und mails lerne ich ja auch ständig -hier ein ganz, ganz herzliches DANKE dafür!!!
    Das Kostenthema empfinde ich als sehr wichtig, ebenso die Möglichkeit auf diesem Weg noch mehr Menschen euren Weg der Achtsamkeit zu ermöglichen.
    Ich lebe seit 12 Jahren zunehmend achtsam und darf mehr und mehr erleben wie mein Leben sich positiv damit und dadurch wandelt.
    Vielleicht gäbe es die Möglichkeit zusätzlich lebensortsnahe, offene Gruppen für einen direkten Austausch ins Leben zu rufen und zu vernetzen.
    Ein NoGo wäre für mich ausschließliches onlinelernen, Lernen ohne Frage- und Austauschmöglichkeit und eine zu enge Staffelung der Lerninhalte.
    Vor Jahren wollte ich „schnell lernen“. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles seine Zeit braucht.

    Ganz herzliche Grüße von
    Anke

    Antworten
    • Liebe Anke,

      das sind gute Gedanken, die wir gerne aufnehmen.

      Was du schreibst, entspricht auch meinen Erfahrungen aus über zwei Jahrzehnten als Dozentin: „Von Mensch zu Mensch“ ist durch nichts zu ersetzen. Gleichzeitig gibt es aber auch Inhalte, die Online vermittelt werden können. Sehr viel wird von einer gekonnten Didaktik abhängen, die zum Beispiel auch regionale Life-Treffen und Life-Webinare umfasst.

      Ja, Achtsamkeit verändert das Leben von jedem, der damit in Berührung kommt. Vorausgesetzt natürlich, es ist nicht diese Art von Mainstream McMindfulness. 😉

      Ich freue mich, dass du so tief von der Achtsamkeitspraxis berührt bist. Auch mein Leben hat sie vollständig verändert und mich zu einem sehr glücklichen Menschen gemacht.

      Und ich freue mich, dass du eine treue Podcasthörerin bist. Der Podcast macht mir viel Freude und es erfüllt mich, etwas von der Achtsamkeitslehre auch kostenlos in die Welt zu bringen.

      Alles braucht seine Zeit. Da stimme ich dir zu.

      Lauschen wir dem Lied der Wandlung.

      Aloha im Herzen,
      deine Doris

      Antworten
    • Liebe Diana,

      vielen Dank für deine Rückmeldung. Dann warte auf die nächsten Tage, da gibt es Neuigkeiten, die dich bestimmt freuen werden. 🙂

      Ein herzliches Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  36. Hallo Doris und einen schönen guten Morgen,

    unser Kater liegt in der Morgensonne und hält inne. Mein Kopf ist schon wieder unterwegs in den nächsten Stunden und Aufgaben. Also Zeit für Achtsamkeit.
    Auch ich bin Leserin und sehr dankbar für all Deine Impulse. Eine hybride Ausbildung ist eine tolle Idee. Ich bin kein Fan vom Online Format und kann die Vorteile sehen.
    Für mich wäre es wichtig, dass die Online Seminare nicht zu lang sind. Die Aufmerksamkeit geht viel schneller als in Präsenz verloren. Ich halte Online Seminare für 3 Stunden. Ein Zeitfenster z. B. im späteren Nachmittag oder am frühen Abend oder am Wochenende wäre für mich realistisch umsetzbar, auch wenn ich das Argument des heiligen Feierabend verstehe. Präsenz, um Achtsamkeit gemeinsam zu üben, halte ich auch für absolut unersetzlich. Ich hatte bisher ein klares“nein“ zu einer Ausbildung vor Ort in mir, weil der Weg und die Kosten für mich nicht tragbar wären. Die Idee von z.B. 15 Präsenztagen könnte es für mich realisierbar machen.
    Ich bin gespannt, wie sich die Idee entwickelt und freue mich erst mal für Euch und über meine kleine innere Aufregung um Neugierde, ob sich daraus für mich ein neuer Weg auftut.

    Herzlichst grüßt Sandra aus Leipzig.

    Antworten
    • Hallo liebe Sandra,

      ich wünsche dir auch einen guten Morgen.
      Meiner ist gut, denn mit viel Begeisterung lese und beantworte ich all die Kommentare, die hier nacheinander eintrudeln. Zur perfekten Harmonie im Sonnenschein auf der Veranda fehlt mir nur noch ein Kater. :o)

      Vielen Dank für deine guten Anregungen. Tatsächlich steht eine einfühlsame und energetisch optimale Didaktik im Vordergrund. Eine Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin im Fernstudium (mit Präsenzeinheiten) braucht sehr viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Glücklicherweise haben wir beides und würden die Lehreinheiten bekömmlich portionieren. So dass die Lust zum Lernen und Sich-Weiterentwickeln erhalten bleibt. Lieben Dank, dass du den Fokus noch einmal darauf gerichtet hast.

      Du wirst sicher bald erfahren, wie „das Ganze“ sich weiterentwickelt.

      Bis dahin habe eine gute Zeit mit viel Aloha im Herzen.

      Deine Doris

      Antworten
  37. Liebe Doris,

    vorab :-)), ich lese immer noch Deine Mails und erfreue mich immer wieder daran. 14 tägig gehe ich dann zum meditieren in eine Gruppe , das ist mein Ankerpunkt. Der durch Deine Fobi angestossen wurde und dafür bin ich Dir sehr dankbar. Somit bin ich bei meinem Favoriten und der bleibt die Präsenz. Wir sind Menschen und die Momente in denen wir in der Fobi durch Dich versorgt werden, ist das Eine. Aber es gibt so viele Momente wo wir uns mit den Teilnehmer vernetzt haben, gelacht haben, lecker gegessen haben und vor allem die Auszeit ( raus aus dem Alltag) einfach nur genossen haben. Wie wunderbar. Die Entwicklung geht voran, das ist richtig aber ich finde, wir Menschen sollten bei aller Entwicklung darauf achten, wieviel davon ist nötig und was wollen wir auch nicht. Somit bediene ich dies nur bedingt. Auch umarmen ist mit Worten möglich aber körperlich etwas völlig anderes. Tanzen……denke gerade an Esther und den schönen Abend. Ist niemals durch das Net zu ersetzen!Vielleicht gibt es eine Möglichkeit der Durchmischung, das bestimmte Inhalte via Internet vermittelt werden, somit könnte man ein wenig Kosten sparen. So liebe Doris und liebe Esther, das waren Horbis Gedanken dazu und ein Hoch ans Mensch-Sein, die ja und nein sagen dürfen:-)).sonnige Grüße von mir

    Antworten
    • Liebe Sybille,

      mit dir meldet sich hier mal eine ehemalige Absolventin zu Wort, das finde ich klasse, weil du aus einer persönlichen Erfahrung des Präsenzunterrichts bei uns schöpfst.

      Und ich freue mich so sehr, dass unsere Fortbildung bei dir zu einer regelmäßigen Meditationspraxis geführt hat. Das ist großartig!

      Ein klares Votum für Präsenz! Mit deinen Argumenten sprichst du mir voll aus dem Herzen. Und gleichzeitig sehe ich bei dir auch eine Offenheit für ein Achtsamkeitstrainer-Ausbildungs-Modell, das beides berücksichtigt: Das Bedürfnis nach menschlicher Nähe und eine vernünftige Kosten- und Aufwandssituation.

      Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg.

      Fühle dich umarmt (ist zwar nicht „gefühlsecht – kommt aber von Herzen).

      Deine Doris

      Antworten
  38. Liebe Doris,
    auch ich bin von dieser Idee sehr angetan. Wie schon Sandra erwähnte, wird die Ausbildung für Mütter somit um einiges greifbarer. Sich die Inhalte durch Videos und Online-Lernmaterial selber einteilen und aneignen zu können und das Wissen dann in persönlichen Treffen nochmal zu manifestieren und
    auszubauen, macht die Ausbildung doch sehr viel flexibler. Grade meine Kinder werden immer krank, wenn wichtige Termine anstehen und so könnte man auch an diesen Krankheitstagen an der Ausbildung teilnehmen (selbst, wenn es dann eben in den späten Abendstunden sein sollte 🙂 )
    Ich halte das daher für eine tolle Idee!

    Antworten
    • Moin Saskia,

      du sprichst mir aus dem Mutterherzen! Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als meine Kinder klein waren. Für mich als alleinerziehende Mutter waren Präsenz-Fortbildungen völlig undenkbar. Das hat mich oft sehr traurig gemacht.

      Ich hoffe von Herzen, dass der Weg, den wir einschlagen wollen, vielen Müttern diese Frustration erspart. Online zu lernen, würde ihnen ermöglichen, sich ihre Zeit einzuteilen und so ganz ohne das Miteinander einer festen Gruppe wäre die Achtsamkeitstrainer-Ausbildung ja auch nicht. Es gäbe da schon die eine oder andere „Auszeit“, in der sich auch eine Mutter mal für ein paar Tage an einen gedeckten Tisch setzen kann und Muße hat, sich über andere Dinge als Kinder und Familie auszutauschen.

      Wir halten das auch für eine tolle Idee! 🙂

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  39. Liebe Doris,

    ich finde Deine Idee großartig und natürlich ist sie auch mutig!

    Dein Online-Kurs Flourishing your Mind and Life with Mindfulness hat gezeigt, wie Du Dein Wissen und Deine Erfahrung technisch kompetent und trotzdem warmherzig und menschlich mitzuteilen vermagst.

    Wenn nicht Du wer dann? Das ist meine Antwort auf Deine Frage – selbstverständlich Du meine Antwort!

    Mich würde dieses Angebot sehr interessieren, Zeit und Geld sowie auch die Unsicherheiten beim Buchen von Räumlichkeiten und Zimmern im Blick. Ich schätze einen persönlichen Austausch sehr und habe schon an einigen sehr interessanten und sehr guten Online-Kursen teilgenommen – auch Hybrid ist möglich.

    Ich werde im Herbst wieder an Online-Ausbildungen und Weiterbildungen in gemischter Form mit teilweiser Präsenz teilnehmen – online fühlt sich leichter (unbeschwerter) an, auch wenn ich mich gern an die (Aus-)Zeit im Hof Oberlethe erinnere.

    Fühle Dich frei in Deiner Entscheidung und folge Deinem Herzen – auch ich möchte helfen Achtsamkeit in unsere Welt zu tragen, da scheint mir jedes Medium geeignet, dass die Herzen der Menschen erreicht.

    Achtsame Grüße aus Brandenburg

    Antworten
    • Liebe Karin,

      wohooo! Hier meldet sich eine weitere ehemalige Absolventin des DFME zu Wort. Wie schön!

      Und du hast in meinem Achtsamkeits-Online-Kurs erlebt, „wie Du Dein Wissen und Deine Erfahrung technisch kompetent und trotzdem warmherzig und menschlich mitzuteilen vermagst.“

      Es freut mich sehr, dass dieser Kurs, den wir tatsächlich mit so viel Herzblut produziert haben, dir so gut gefallen hat. Und ich kann dir schon mal eines verraten (nur unter uns beiden 😉 dass eine Online-Version unserer TARA-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung sehr viel lebendiger, technisch aufwändiger und interaktiver wäre.

      Unserem Herzen folgen wir – und dazu gehört für uns auch, unsere Lieben zu fragen, was sie sich wünschen und brauchen. Möglicherweise kommt hier bald etwas ganz Großartiges auf die Beine.

      Ich habe mich über deine guten Gedanken gefreut, liebe Karin und sende ein herzliches Aloha nach Brandenburg.

      Deine Doris

      Antworten
  40. Liebe Doris,

    Zwei Seelen in meiner Brust melden sich da. Alle Argumente hast du ja schon recht detailliert durchdacht und bedacht. Ich schließe mich dem Sowohl als auch an. Die Kosten für Unterbringung und Versorgung explodieren, wie froh ist jedoch mancher, der aus seinem kleinen Alltag in die weite Welt ziehen kann, um neue Dinge aufzutun. Wir wissen alle, wie bereichernd Zusammenkünfte sein können, wie der Zauber des Anfangs verzaubert, wir wissen alle, was für eine Stimmung entsteht, wenn 20 Menschen zusammen meditieren. Das alles macht Präsenz. Und zum zehnten Mal üben wir diese Achtsamkeit nicht für die Theorie sondern für einen gelebten sozialen Alltag. Ich wäre ebenso wie du für einen Wechsel von Online und Präsenz.
    Mit herzlichen Grüßen
    Nicole

    Antworten
    • Ach ja, liebe Nicole, mit den zwei Seelen, da sagst du was! Mir geht es auch so. Ich bin ja eher für Präsenz. Aber das muss eben auch machbar sein und die derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklungen bringen da derzeit viele an die Grenzen. Und daran darf die Gestaltung einer achtsamen Welt nicht scheitern. Deswegen überlegen wir zeitgemäße Wege. Ich bin sicher, dass wir einen Weg finden, der nicht völlig „körperlos“ ist. Insofern: Ja, Online mit einem machbaren Anteil von Präsenz.

      Ich danke dir für deine guten Überlegungen, liebe Nicole und sende dir ein herzliches Aloha.

      Deine Doris

      Antworten
  41. Liebe Doris,
    Deine Gedanken zu einer online Version der Ausbildung gehen sehr mit der Zeit. Ich stimme Dir voll und ganz zu. Ich glaube auch, dass sich weit mehr Menschen so für eine Ausbildung erreichen ließen, die sich vorher zwar auch interessiert haben, aber aufgrund des hohen Zeit- u Kostenaufwandes auch nicht entschieden haben.
    Das käme dem Thema Achtsamkeit in die Welt bringen, auf jeden Fall zu gute. Ohne die Bewusstwerdung und die dazugehörende Achtsamkeit lässt sich die sich transformierende Welt nicht mehr denken. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg für Deine Arbeit.
    Ich bin seit längerem eine Leserin Deines Newsletters und habe auch
    Mal damit liebäugelt, eine Ausbildung zu machen. Leider bin ich nun erkrankt u Rentnerin. Danke für Deine wunderbare Arbeit, die für mich immer wieder Impulse setzt und durch die ich viel Veränderung bei mir erfahren durfte. Viele Jahrzehnte bin ich auch schon mit der Meditation befasst, irgendwann hat sich auch Deine Website mir aufgetan.
    Ich fühle mich verbunden und wünsche mir sehr, dass Du ganz viele Menschen mit Deinem Wissen und Deiner Erfahrung erreichst. Das kann nur heilsam sein ♥️Liche Grüße aus Kiel von Bruni

    Antworten
    • Liebe Bruni,

      you made my day! :o)) Hab vielen Dank für deine sooo lieben und wertschätzenden Worte. Ich habe zigtausende Abonnenten in meinem Newsletter und kenne die wenigsten davon persönlich – aber dennoch fühle ich mich tatsächlich mit ihnen im Herzen verbunden. Also auch mit dir.

      Du wirst es kaum glauben: Wir haben ein breites Altersspektrum in der Ausbildung und dann auch wann mal Menschen im Ruhestand. Eine Teilnehmerin sagte mal, dass sie nun endlich die Zeit habe, sich um die Dinge zu kümmern, die ihr wirklich wichtig seien. Zum Beispiel Spiritualität – und Achtsamkeit. Manch eine, die die Achtsamkeitstrainer-Ausbildung eigentlich nur für sich selbst machen wollte, gibt inzwischen Kurse in kleinen Kreisen. Jede von ihnen bringt direkt oder indirekt mehr Achtsamkeit in die Welt. Das ist einfach wunderbar. Und sehr schön finde ich auch unsere altersgemischten Gruppen. Das ergibt viel Lebendigkeit und gegenseitige Inspiration.

      Wer weiß, liebe Bruni, vielleicht lernen wir uns eines Tages ja doch noch persönlich kennen. ;o)

      Ein herzliches Aloha nach Kiel,
      deine Doris

      Antworten
  42. Liebe Doris, ich bin eine absolute Befürworterin der Online-Angebote. Nicht, weil nicht gerne mit Menschen zusammen bin und Verbindungen eingehen, sondern weil es für mich oft schwierig ist, Präzenszeiten zu organisieren. Meist sind die Institute sehr weit von meinem Wohnort entfernt und die Teilnahme gleicht einer Mammut-Organisation. Was ich auch immer wieder ungünstig finde, ist, wenn die Seminare ausschließlich am Wochenende oder in den Abendstunden stattfinden. Für mich ist das meine heilige Zeit und ich möchte nicht die ganze Woche arbeiten und dann auch noch am Wochenende Seminare besuchen. Ich folge dir schon länger und liebäugle mit deiner Ausbildung, doch tatsächlich haben mich die Vorort-Termine von einer Buchung abgehalten. Solltest du eine Online-Version anbieten, gerne auch mit ein paar wenigen gemeinsamen Präzensveranstaltungen, werde ich sicherlich deine Schülerin.
    Liebe Grüße
    Wenke

    Antworten
    • Liebe Wenke,

      das wäre doch toll! *herzchensmiley*

      Ja, das mit dem Organisationsaufwand ist schon eine echte Herausforderung. Wir haben ja vor vielen, vielen Jahren mal mit einer einjährigen Ausbildung begonnen. Aber die damit zu erreichende Qualifikation, um die Achtsamkeitspraxis authentisch und professionell zu vermitteln, erwies sich als nicht wirklich ausreichend. So haben wir die Ausbildung mittlerweile auf 2,5 Jahre erweitert. Jetzt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Aber für die Teilnehmer ist ja nicht nur das Lernen zu bewerkstelligen, sondern auch die ganze Organisation drumherum. Einigen macht das nichts aus aber für andere ist es schwierig.

      Deine Gedanken sind sehr wertvoll für uns. Hab ganz lieben Dank dafür.

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten
  43. Aloha,
    Ohne das zusammen lernen in der Verbindung mit anderen Menschen kann ich mir so ne Ausbildung nicht vorstellen. Man inspiriert sich gegenseitig in solchen Gruppen und davon profitieren alle…Allerdings kann es vielleicht ein Kompromiss sein die Präsenz Tage zu reduzieren. Oder man organisiert untereinander private Übernachtungsangebote, was ja auch noch eine Idee wäre. Kosten sparen wäre somit evtl auch möglich.
    Liebe Grüße Elke

    Antworten
    • Liebe Elke,

      der Mensch ist ja manchmal dem Menschen ein Wolf – aber ohne die anderen können wir offenbar auch nicht. 😉 Mein Team und ich sehen das wie du: Ein gewisses Maß an persönlichem Miteinander sollte auf jeden Fall gegeben sein – sonst wäre das Ganze ziemlich „körperlos“. Teilnehmer einer Gruppe könnten sich auch regional vernetzen – das könnte von uns als Institut unterstützt werden.

      Vielen Dank für deine guten Überlegungen.

      Ein herzliches Aloha zurück,
      deine Doris

      Antworten
      • Liebe Doris,
        vor 5 Jahren und vor 4 Jahren wollte ich jeweils die Ausbildung beginnen und es scheiterte für mich als vollberufstätige Frau an den Präsenztagen, da ich nicht auf einen so großen Teil meines Erholungsurlaubs verzichten kann, ohne in die Erschöpfung zu gehen. Und unbezahlte Freistellungen in einem seit Jahren überlasteten Gesundheitswesen nicht möglich waren und sind.
        Ich habe mir genau so ein Angebot gewünscht. Einen Hybrid von Online und Präsenz. Nur aus dem Aspekt Zeit heraus.
        Die Aspekte Ökologie und Finanzen kommen noch dazu. Also win-win-win.
        Ich glaube, diese Idee ist sehr wertvoll und passt in eine Zeit, in der auch die notwendige Technik weit verbreitet ist.
        Vielleicht ergeben sich örtliche Lerngruppen von Menschen, die näher beieinander wohnen? Es gibt viele Möglichkeiten.
        Bitte verfolgen diese Idee weiter!
        Herzliche Grüße, Cordelia

        Antworten
        • Liebe Cordelia,

          danke für deine lieben Zeilen.

          Ich bin beeindruckt, wie gut du für dich sorgst. Du stellst deine Gesundheit und dein Wohlbefinden vor den Wunsch, Achtsamkeitstrainerin zu werden. Das ist auch etwas, das die Teilnehmerinnen bei uns lernen: Selbstsorge!

          Diese Beiträge hier zeigen mir und meinem Team, dass wir mit unseren Überlegungen auf dem richtigen Weg sind. Dann wird es darum gehen, eine Online-Achtsamkeitstrainer-Ausbildung in DFME-gewohnter Expertise und Qualität umzusetzen. Aber mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung dürfte das wohl zu machen sein. *zwinker*

          Alles Liebe für dich – und wer weiß: Vielleicht haben wir ja bald gute Nachrichten für dich …

          Deine Doris

          Antworten
  44. Hallo Doris, ich freue mich sehr über deine Überlegungen, denn für mich als Mutter von 3 kleinen Kindern macht das eine Ausbildung bei dir um einiges kreativer. Ich würde das sehr befürworten!

    Antworten
    • Danke für deine Rückmeldung, liebe Sandra.

      Wenn du dir eine Achtsamkeitstrainer-Ausbildung wünschen könntest: Wie sollte sie aussehen (gerade auch im Hinblick auf die Kinder). Und was wären NoGos für dich? Magst du mir das auch sagen?

      Aloha,
      deine Doris

      Antworten

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