Impressionen aus unseren Ausbildungen

Impressionen aus Achtsamkeits-Kursen

Über ‚Mein, Mir und Mich‘

Eine meiner MBSR-Ausbilderinnen, Florence Meleo-Meyer, sagte während der Ausbildung einmal in die Runde (offenbar bezugnehmend auf die Klage eines Teilnehmers):
„Und wenn du morgens in den Raum kommst und feststellst, dass jemand auf „deinem“ Platz sitzt, dann denke nach über mein, mir und mich.“

Das Denken von „mein, mir und mich“ entsteht ganz natürlich aus unserem archaischen Überlebensinstinkt heraus. Und es war ganz offensichtlich erfolgreich zur Erhaltung und Verbreitung unserer Art. Bei genauem Hinsehen können wir jedoch erkennen, dass es eine Menge Leid in der Welt erzeugt.

Wenn wir eine Grenze ziehen, um das was wir als „mein“ bezeichnen, schließen wir damit alles andere aus und beginnen, „mein“ gegen „das Andere“ zu verteidigen. „Meine“ Familie, „meine“ Hautfarbe, „meine“ Religion, „mein“ Land, „mein“ Meditationsplatz usw.

Alle Kriege in der Welt wollen „mein“ verteidigen, anderen ihr „Mein“ überstülpen oder ihrem „Mein“ das „Dein“ der anderen einverleiben.
Im Geiste einer friedlicheren Welt sollten wir aufmerksam dafür sein, wo wir im Alltag „mein“ verteidigen und damit Unfrieden säen.
Vielleicht ist es hier und da möglich, die Grenzen von „mein“ zu lockern, weiter zu ziehen oder sogar ganz fallen zu lassen.

MBSR Lehrer werden

Interdisziplinäre Ausbildung zum Achtsamkeitslehrer

Wir haben den ersten Block unserer aktuellen Fachausbildung für Sressbewältigung und Achtsamkeit gestern Mittag beendet.
Es war eine inspirierende Woche mit 31 Teilnehmern, die sich mutig auf den Weg der achtsamen Selbsterforschung gemacht haben.

Im ersten Ausbildungsblock werden manche Teilnehmer noch von einigen Fragen und leichten Befürchtungen umgetrieben. Eine dieser Befürchtungen bezog sich darauf, dass es in der Ausbildung „esoterisch“ zugehen könne.

Ich glaube, den Eindruck haben wir in der vergangenen Woche nicht vermittelt 🙂 und er wird auch in den übrigen Blöcken nicht entstehen.

Unsere Arbeit beruht auf einem interdisziplinären Ansatz von modernen Neurowissenschaften, Verhaltenstherapie und buddhistischer Psychologie.

Nicht jeder Teilnehmer macht die Ausbildung, um das Erlernte später beruflich umzusetzen. Aber er könnte, wenn er wollte.

Achtsamkeits-Lehrer werden

Verabschiedung mit Tränen

Feierabend!
Diesen Tag heute lasse ich mit einem übervollen Herzen ausklingen, denn wir haben heute wieder eine Gruppe unserer www.fachausbildung-stressbewaeltigung-achtsamkeit.de verabschiedet. 23 Teilnehmer, die nach anderthalb Jahren harter Arbeit an den Inhalten und an sich selbst ab heute ihre Qualifikationen des achtsamkeitsbasierten Resilienztrainings in die Welt bringen werden.

Die Verabschiedung hat uns wieder einmal die Tränen in die Augen getrieben. Und das lag nicht nur an dem von den Absolventen liebevoll gestalteten Abschlussritual und an der wundervollen Klangschale, die uns die Gruppe geschenkt hat, sondern vor allem an den Teilnehmern selbst.

Die anderthalb Jahre Ausbildungszeit sind alles andere als ein „Sonntagsspaziergang“. Der eine oder andere ist mit den häuslich zu erarbeitenden Aufgaben und der inneren Entwicklung durchaus an seine Grenzen gekommen. Und wie im Alltag läuft auch in einer Ausbildung nicht immer alles so, wie man es gerne hätte 😉

Aber jeder einzelne hat es geschafft, seine Erfahrungen von Moment zu Moment in die Achtsamkeitspraxis“ zu integrieren – und wir Dozenten wissen, dass das nicht immer einfach ist. Auch untereinander sind die Teilnehmer liebevoll, geduldig und mitfühlend umgegangen und haben so eine tragfähige Lerngemeinschaft hervorgebracht, in der man sich gegenseitig ermutigt und unterstützt hat.

Ich darf auch im Namen meiner Kollegen sagen, dass wir uns vor dieser Verkörperung von Achtsamkeit tief verneigen. Wir hatten eine tolle Zeit und sind so bewegt, dass wir den Rest des Tages in stiller Besinnung verbringen werden.

Stresstrainer werden

 

 

Gemeinsam übt es
sich leichter…

Achtsamkeitsseminare des DFME
Achtsamkeitsseminare buchen