Stressabbau durch Rituale

Stressabbau durch Rituale

Es gibt keinen Grund, sich für seine ganz persönlichen Rituale zu genieren, findet Hirnforscher Gerald Hüther. Egal ob Tatort am Sonntagabend oder die genussvolle Entspannung beim Feierabendbier: bewusst gestaltete Rituale strukturieren den Tag, geben Orientierung und Sicherheit.

Vor allem in Zeiten besonderer Herausforderungen von Stress, Druck und Angst, herrscht häufig Chaos im Gehirn. Wiederkehrende Abläufe hingegen wirken beruhigend auf das Nervensystem, indem sie die gestörten Informationsflüsse zwischen den Nervenzellen wieder synchronisieren.

Hüther rät Gestressten, kreativ darin zu sein, eigene Rituale zu entwickeln und sie als Maßnahme zur Stressreduktion ganz bewusst in den Alltag einzubauen. Solche Rituale sollten jedoch weder zur Verdrängung noch zu vermehrtem Aktivismus zweckentfremdet werden. Sie sind auch keine Ersatzbefriedigung, sondern sollten dazu dienen, die Aufmerksamkeit regelmäßig für eine kurze Zeit lang nach innen zu wenden. Der Einfluss von Ritualen auf die neuronalen Prozesse ist umso höher, je intensiver die mit dem Ritual verbundenen Gefühle sind. Deshalb sollten Rituale nicht zur Routine werden, sonst verlieren sie ihre heilsame Wirkung.

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